Postjournalismus, oder ein Plädoyer gegen den konstruktiven Journalismus

Vorhin habe ich diesen Artikel auf Meedia gelesen: Constructive Journalism – ist der Hype um den Weltverbesserer-Journalismus schon wieder vorbei? Während der Lektüre musste ich mehrmals stirnrunzelnd innehalten: Anscheinend ist dieser Hype komplett an mir vorbeigegangen; und das, obwohl ich jeden Tag mehrere Newsletter von Onlinenachrichtenmedien lese und von Medien, die über die Medienbranche schreiben…. Continue Reading


„Und das Internet feiert.“

Was haben repräsentative Umfragen und Onlinemedien gemeinsam? Sie ziehen Rückschlüsse von einer kleinen Anzahl Befragter oder Postender auf eine weitaus größere Anzahl, zum Beispiel auf die Bevölkerung eines Staates („50% der Deutschen…“) oder auf „das Internet“ bzw. „das Social Web“ – jüngste Beispiele dazu sind das Hashtag #SchulzFacts (#SchulzFacts: Wie das Social Web mit fiktiven… Continue Reading




Eine Internetzeitreise, Teil 2

Diese Internetzeitreise beginnt hier mit der Wiederentdeckung meines seit 2007 geführten tumblelogs und der sukzessiven Löschung aller 1.146 Posts. 2007 studierte ich an der Universität Passau, das Fach hieß „Medien und Kommunikation“, der Abschluss Bachelor of Arts. Wir MuKler und wir BAler waren eine neue Spezies an der Universität, die für ihre KuWis (Kulturwirte), ihre… Continue Reading


Eine Internetzeitreise, Teil 1

3 Comments

Meine Online-Geschichte beginnt im Jahr 2000. Davor besaß ich einen PC mit Windows 3.1, auf dem ich Commander Keen oder Solitär spielte und in Paint erste Pixelkunstwerke zusammenklickte. Ins Internet gelangte ich zu dieser Zeit nur über Freundinnen und alles drehte sich um drei zentrale Anlaufstellen: Web.de, Chat4free und Beepworld. Im Jahr 2000 jedoch änderte… Continue Reading


Interview: UTB-Studiertier

An dieser Stelle kann ich mein Statement von der ersten Seite nur noch einmal wiederholen: Ich bin momentan (immer noch) in so viele spannende Projekte eingebunden, dass meine eigene(n) Seite(n) nach wie vor viel zu kurz kommt/kommen. Deshalb an dieser Stelle nur kurz ein Update: Das UTB-Studiertier (aka die Praktikantinnen bei UTB, in meinem Fall… Continue Reading


Wie Worte geschrieben werden wollen

Es ist oft gar nicht so einfach, sich hinzusetzen und Texte zu verfassen: Sei es ein Blog-Post, eine Abschlussarbeit, eine Agenda für ein Meeting, oder vielleicht das Buch, das man schon immer einmal schreiben wollte. Es gibt zig Anleitungen dafür, wie man solche Schreibblockaden oder die Angst vor dem weißen Blatt überwinden kann. Aber im… Continue Reading


Drei Geräte und Apps, die ich wirklich nutze

Manchmal kauft man sich etwas, nur um es dann doch nicht zu benutzen. Einen Heimtrainer zum Besipiel, ein supertolles Gadget oder eine App. Manche Käufe sind von vornherein Fehlinvestitionen, bei anderen Dingen stellt sich erst im Nachhinein heraus, dass wir sie einfach nicht komfortabel in unseren Alltag integrieren können. Manchmal ist es aber auch der… Continue Reading


Schreibe den Song deines Lebens

Das englische Idiom (Redensart) “Blow your own horn” bedeutet wörtlich: “Blase deine eigene Trompete”, oder im übertragenen Sinne: “Rühre die Trommel für dich selbst”. Ob Trompete oder Trommel, jedes Instrument folgt einer Melodie, die wiederum einen Song ergibt, den jeder für sich selbst schreiben muss. Denn niemand kann erwarten, dass ein anderer Kontakte für ihn… Continue Reading