Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 74: Kleine Triathlon-Überraschungen

Eine Woche voller Triathlon-Überraschungen und den üblichen Hochs und Tiefs hat trotz wenigen Kilometern an der frischen Luft doch unterm Strich eine unterhaltsame Wochenbilanz ergeben. Denke ich zumindest. Ob ich mir das alles nur einbilde, könnt ihr beim Nachlesen selbst beurteilen. Auf geht’s!

Spannung, Spiel, Spaß und sogar Schokolade: Das alles gab es in Woche 74 meines allwöchentlichen Trainingstagebuchs. Auch mit dabei: Erfolgloses Warten auf den Paketboten, neue Bekanntschaften, Gewinnspiele und, wie könnte es auch anders sein, Spinnereien zur Saisonplanung. Obwohl das alles ziemlich chaotisch klingt, lässt es sich doch irgendwie unter einen Hut bringen, nämlich unter den Triathlon-Hut. Oder besser gesagt: unter den Ironman-Hut. Denn so einen Ironman (genauer gesagt den Ironman Frankfurt am 28.06.2020) möchte ich absolvieren und schreibe seit 74 Wochen wortgewaltig in meinem Blog immer wieder sonntags darüber, was sich im Training so tut. Den Rest der Story findet ihr hier: Woche 73, Woche 72Woche 71Woche 70Woche 69Woche 68Woche 67Woche 66Woche 65Woche 64Woche 63Woche 62Woche 61Woche 60Woche 59Woche 58Woche 57Woche 56Woche 55Woche 54Woche 53Woche 52 bis Woche 1 und Tag 1, und hier geht es per Zufallsklick zu einem beliebigen Beitrag.

Natürlich freue ich mich über Unterstützung bei der Umsetzung meines Ironman-Vorhabens. Ein Klick auf das obige Bild führt zu meiner PayPal.me-Seite mit der Möglichkeit, mich einmalig flugs zu sponsern. Wer Lust hat, kann meinen Lagerbestand auf eBay reduzierenmir mit Material von meiner Amazon-Wunschliste aushelfen, die Werbeanzeigen auf meiner Website anklicken, mich als Freiberuflerin anheuern (Redaktion, Lektorat, Übersetzung und so manches mehr), meine Fragen auf Quora anklicken und beantwortenmeine Projekt Iron(wo)man Facebook-Seite liken – und gerne auch die von Triathlon Rennberichte. Auf Wunsch namentliche Erwähnung (oder nicht). Besten Dank!

Triathlon-Überraschungen aus dem WWW

Okay, im Grunde genommen sind die Triathlon-Überraschungen auch nur Links und Verweise auf irgendwelche mehr oder minder sinnvollen Dinge, aber irgendwie muss ich mein Fokuskeyword der Woche ja noch ein paarmal unterbringen. Ihr kennt das ja schon. Gefunden habe ich (eigentlich schon letzte Woche, aber der Post war bereits lang genug…) die Canyon Road Rides über Cycloholiker. Die waren natürlich in München für dieses Wochenende alle schon ausgebucht, aber trotzdem nennenswert, da sie ja vielleicht nochmal wiederkommen. Eine weitere, absolut nennenswerte Triathlon-Überraschung ist das Ironman Tippspiel, das neulich in der Facebook-Gruppe Carbon & Laktat von tri-mag.de aufgetaucht ist (die Seite erstrahlt seit ein paar Tagen auch ganz überraschungsmäßig in einem neuen Gewand). Ich habe natürlich gleich mitgemacht und bin gespannt, ob meine Prognosen irgendwie ansatzweise zutreffen werden. Hier geht’s zum Facebook-Post (nur sichtbar für Mitglieder der Gruppe) und hier direkt zum Tippspiel von Christian.

Dann gab es noch zwei Posts zum Thema Gebrauchtes für einen guten Zweck verschenken. Bei dem ersten ging es um alte Räder und Radteile für die Rad-AG der Gesamtschule Rodenkirchen. Am besten den Autor des Posts anschreiben und nach der Adresse fragen – ich mache am Montag ein Paket mit ein paar Sachen fertig, die hoffentlich von Nutzen sein werden. Ein Rad ist allerdings leider nicht dabei. Bei dem zweiten Post ging es um Badekappen für eine Schule in Herne. Da schicke ich am Montag auch ein paar los, momentan trage ich nur die von Challenge Walchsee, weil sie einfach am bequemsten sind (sorry, Ironman 70.3 Kraichgau!).

Als letzte der Triathlon-Überraschungen aus dem WWW gibt es etwas pädagogisch Wertvolles. Neulich kam bei Pushing Limits ein Blogbeitrag mit Deutsch-Hawaiianischen Wörtern zum Angeben bei einer der drölfzig Ironman-Hawaii-Feiern, die in ganz Deutschland stattfinden (ich werde das Spektakel verpassen, weil ich am nächsten Tag den München Marathon laufe #lifeisabitch #firstworldproblems #fml). Daraufhin habe ich seit Urzeiten einmal wieder meine Duolingo-App angeschmissen, weil ich für Lanzarote mein Spanisch aufpolieren will und weil neulich eine Mail von Duolingo kam, dass man dort jetzt auch Latein lernen kann – wie genial! Seit meinem großen Latinum kann ich nur noch das Paternoster und nachdem ich ja sowieso schon viel zu viel zu tun habe, könnte ich doch auch noch mal wieder Latein lernen. Es wird aber noch besser! Denn auf Duolingo kann man jetzt auch Hawaiianisch lernen! Mahalo, e Duolingo! Natürlich habe ich dann Italienisch auch gleich noch angefangen und bin bei Japanisch hängengeblieben (Hiragana den Romanji zuordnen – was gibt es Schöneres, während man auf dem Spinningbike Intervalle tritt?). Was man halt so macht. Alright, genug von dem Nerdzeug, weiter zum nächsten Nerdzeug.

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Simone goes Zwift… zumindest demnächst

So, jetzt kommen wir zu dem Part mit dem Paketboten… Ich hatte mich eigentlich vor Wochen schon für den Elite Suito entschieden (gnihihi, das Produktpräsentationsvideo finde ich immer noch putzig), wollte aber zwecks akuter Kreditkartenüberlastung (ach, Paris!) bis Oktober warten, bevor ich das Ding bestelle. Dummerweise ist es natürlich in den üblichen Onlineshops mittlerweile komplett ausverkauft! Also Google angeschmissen und das Web nach einigermaßen vertrauenswürdigen Onlineshops durchforstet, die den Suito noch auf Lager haben. Und siehe da: Ich bin fündig geworden bei Kellersprinter.de. Erstens ein wirklich witziger Name, zweitens ein unglaublich netter Facebook-Kontakt (Grüße an Rüdiger!) und drittens auch spannende Produkte im Sortiment wie das SprintBoard bzw. die „RockerPlate“ als DIY-Version. Lest euch am besten selbst durch, was das Ding kann (rocken, natürlich!) und inwieweit es das Indoor-Cycling auf das nächste Level befördern kann. Ich hatte bis letzte Woche noch nie etwas von so einem Gerät gehört, aber ich bin auch einfach noch nicht tief genug in der Materie drin. Kommt auf jeden Fall auf meine endlos lange Einkaufsliste.

Aber zurück zum Thema Triathlon-Überraschungen: Überraschenderweise hatte Rüdiger tatsächlich noch einen Suito auf Lager – und vermutlich auch nur deshalb, weil er im Shop etwas umgestellt hatte, woraufhin es einen Fehler bei der Versandkostenberechnung gab und man das Ding nicht bestellen konnte. Ich dann aber schon, nachdem ich mich mit Rüdiger kurzgeschlossen hatte. Hah! Win! Einen Schweißfänger gibt es übrigens bei Kellersprinter kostenlos mit dazu und eine Trainingsmatte kann man dort auch bestellen. Perfekt! Danke dann auch nochmal an Rüdiger für die PayPal-Spende für mein Ironwoman-Projekt, nachdem ich ihm von meiner Idee erzählt hatte, mich 2023 für Paris – Brest – Paris zu qualifizieren (steht jetzt auch auf meiner Über mich-Seite und der Coach hat es in TrainingPeaks bestimmt auch schon gesehen, sein Gesichtsausdruck dabei ist allerdings nicht überliefert).

Tja, und dann kam aber leider wieder eine der Triathlon-Überraschungen, auf die ich gerne verzichtet hätte: Trotz des schnellen Versands von Rüdiger hat Hermes es leider nicht geschafft, den Suito wie vereinbart am Freitag zu liefern. Ich hätte tatsächlich gerne die lange Samstagsausfahrt mit einer Zwift-Premiere gefeiert, aber da kommen jetzt noch genug Gelegenheiten und vermutlich werde ich irgendwann im Winter dann die Draußenfahrten herbeisehnen. Ich bin sehr gespannt, wie das alles wird und ob ich Grobmotorikerin es überhaupt hinbekomme, mein TT auf den Suito zu montieren.

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Gewinn- und Verlust-Spiele

Jetzt wird es aber doch noch überraschend und eine Nachricht am Freitagabend war der Grund, warum ich diese Woche überhaupt mit Triathlon-Überraschungen betitelt habe. Noch davor ereilte mich allerdings erst einmal die traurige Nachricht, dass ich beim Tokyo Marathon leider keinen Slot in der Verlosung gewonnen habe:

Vielleicht ist es ein bisschen mainstreamig, die Bix Six Marathons machen zu wollen, aber dasselbe könnte man auch über Paris – Brest – Paris (2023!) sagen, oder über den Fünfjahresplan, der mich dann hoffentlich in der nächsten AK irgendwie nach Hawaii führt. Aber irgendwie finde ich die Vorstellung auch schön, mit dem Marathonticket im Gepäck an neue Orte zu reisen. OK, NYC kenne (und LIEBE) ich schon, aber London und Tokyo stehen schon ewig auf der Bucket List – und für London bin ich (mit knapp 458.000 Bewerbern, haha) nach wie vor im Rennen, weil die Auslosung noch nicht stattgefunden hat. Wobei ich alternativ auch einfach am 5. April den Paris Marathon machen könnte, denn Paris geht eben einfach immer.

Und dann kam noch eine positive Triathlon-Überraschung! Ich hatte vor ein paar Tagen bei einem Gewinnspiel auf ein Video (mit, aber nicht ausschließlich von Pushing Limits) kommentiert, bei dem drei Leute ein Bikefitting bei STAPS gewinnen konnten. Und siehe da: Ich habe eines gewonnen! Wohoo!

Nun bin ich zwar im Radlabor schon gefittet worden, aber erstens ist Bikefitting ja immer Work in Progress, zweitens bin ich sowieso äußerst interessiert an der Meinung eines anderen Bikefitters und drittens möchte ich meine Cleats ja mehr in Richtung Mittelfuß nach hinten verschieben, woraus sich natürlich auch Änderungen für die Sitzposition ergeben. Bei der Kurbel könnte man viertens auch noch überlegen, ob ich statt 172,5 eine 170er nehme und die 172,5 dann aufs Rennrad packe (auf dem aktuell eine Standard-175er verbaut ist). Jedenfalls bin ich überglücklich, dass ich meinen Bikefitting-Vergleich bekomme, ohne dafür schon wieder meine Kreditkarte zum Glühen bringen zu müssen.

Training für #MünchenMarathon & #LCWMallorca

Ein bisschen Action war auch diese Woche wieder angesagt, schließlich ist schon in zwei Wochen der München Marathon und zwei Wochen danach das Long Course Weekend Mallorca! Der Athletenguide ist auf jeden Fall extrem ausführlich und lässt zumindest aktuell keine Fragen & Wünsche offen. Und der München Marathon ist, naja, relativ selbsterklärend. Aktuell sagt die Wettervorhersage: 9°C und bedeckt für den 13.10., aber bis zum 11.10. sollen sich die Temperaturen noch im Bereich von 15°C bis 21°C bewegen, also glaube ich erstmal überhaupt nichts davon.

Jedenfalls ging es am Montag erst einmal über die Maße unmotiviert nach draußen für 15 Kilometer bei beschissenem Wetter. Obwohl ich überhaupt keine Lust hatte und meine innere Aggro-Simone für die nötige Motivation bemühen musste, waren die Beine überraschend gut und die Trittfrequenz mit 175 S/min statt wie sonst maximal 172 S/min auch etwas besser. Macht sich das Gequäle bei hoher Trittfrequenz auf dem Spinningrad etwa schon bezahlt? Bei Kilometer 13,3 erlebte mein Laufrausch allerdings einen kleinen Dämpfer, weil ich mal wieder das Beißventil meiner Salomon Soft Flask zu forsch in den Mund genommen habe und es daraufhin auf Nimmerwiedersehen weggeflogen ist, Wasserdusche aus der Soft Flask für mich inklusive (Wasser in die Nase beim Laufen ist… nicht gut). Ich habe zwar ungefähr zwei Minuten damit verbracht, das Ventil zwischen Laub, Gras und Asphalt zu suchen, bin aber leider nicht fündig geworden. Hmpf.

Zwei Pokale waren dann auch noch drin und ich wieder mit der Welt versöhnt. Danach ging es für 30×100 in den Pool (+ 300 Ein, 200 Aus). Wenn ich eine Einheit hasse, dann ist es 30×100… Wobei ich am kommenden Montag 45×100 auf dem Plan stehen habe und die Einheit natürlich entsprechend noch mehr hassen werde. Das innere Zwiegespräch mit dem Schweinehund habe ich dann aber glücklicherweise gewonnen und die Einheit durchgezogen, wenngleich meine Geschwindigkeit mal wieder absolut grausam war. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass ich in den zwei Wochen wenig schwimmen nach meiner Eigenregie-Langdistanz sämtlichen Fortschritt wieder zerstört habe… Dabei würde ich echt gerne bei einem SWIM 100×100 mitmachen, oder bei einem 24-Stunden-Schwimmen. Ersteres kann ich ja auch mal alleine im Pool machen, nur das mit den 24 Stunden funktioniert eher schlecht in Eigenregie.

Am Dienstag winkten wieder 75 Minuten bei 95 RPM, plus 15 Minuten Bonusstreberstrampeln. Ich bin wieder fasziniert davon, wie schön meine Herzfrequenz hochgeht, wenn ich ordentlich schnell strample. Die gleichen Wattzahlen mit 80 RPM wären gut 15 Schläge weniger. Danach folgte ein Kickset im Pool, um die Beine so richtig schön abzuschießen. Am Mittwoch wieder Steady State Intervals, 4×10 Minuten unterhalb der Schwelle. Im Gegensatz zu letzter Woche bin ich bei Nummer drei diesmal unter der magischen Grenze von 161 BPM geblieben und konnte somit auch das vierte Intervall richtig gut durchziehen. Natürlich wäre ich viel lieber wieder auf dem TT draußen herumgeflitzt als drinnen Sturzbäche zu schwitzen, aber die Aussicht auf eine solide Radperformance beim LCW Mallorca motiviert mich ziemlich… und natürlich, dass es bald auf Zwift rund gehen wird. Danach noch kurz in den Pool für 5x(100 FC + 100 Fly) und 500 extra mit Paddels und PB, bevor die Performance den Bach runterging.

Davor gab es am Mittwochabend aber noch ein Highlight: nämlich ein waschechtes Wegbier auf dem Nachhauseweg vom Office. Sogar in alkoholfrei und sogar obwohl ich gar nicht auf die Wiesn gegangen bin.

Ohne Power ins Wochenende

Dringende Deadlines und heavy Workload = heavy legs und das Comeback der Schlafstörungen. Und das gute Schlafpräparat aus Frankreich war auch aufgebraucht. Dementsprechend katastrophal war der Lauf am Donnerstag, bei dem ich eigentlich 5x Every/Other hätte laufen sollen, aber meine Beine wollten einfach nicht schneller als am Montag laufen, obwohl ich diesmal auch den kürzeren bzw. richtigen Weg zum Schyrenstadion gefunden habe (ja, eine Tür ist da tatsächlich offen und man muss nicht erst außenrum laufen). Die Krafteinheit danach war dann auch, naja, nicht sehr kraftvoll. Am Freitag ging es performancetechnisch bescheiden weiter. Eigentlich hätte der 20-Minuten-FTP-Test auf dem Programm gestanden, aber meine Beine waren nach dem Warm-Up schon durch, so dass ich einfach wieder mit hoher RPM weitergestrampelt bin. Wenigstens gab es noch etwas zu lachen:

Safety first gilt eben auch beim Indoorcycling. Danach stand eine Schwimmeinheit mit einem meiner Lieblingsdrills an (Windmill) und irgendwie hat der Vantage V es geschafft, aus den 2.000 Metern ganze 4.300 Meter zu machen. Also wenn ich 4,3k in der Geschwindigkeit schwimmen könnte, die am Ende herauskam, dann wäre sogar eine Hawaii-Quali 2020 realistisch.

Vom Regen in die Traufe ging es dann am Samstag weiter. Eigentlich wären 4 Stunden TT draußen angestanden, aber morgens hat es noch geregnet, ich wieder brutal schlecht geschlafen und eigentlich auch nur vormittags Zeit fürs Training. Also Handtücher geschnappt und dank Hermes nochmal in den sauren Apfel auf dem Spinningbike gebissen. Irgendwas war dann auch komplett nicht okay, denn nach dem ersten Durchgang der 95+ Trittfrequenz-Session waren meine Beine schon komplett Matsch. Anstatt die Session zu wiederholen, bin ich also easy mit 90-95 RPM weitergekurbelt, habe meine Spotify „Discover Weekly“-Playliste (und die Backupversion davon für die drölfzig Discover Weekly-Songs, die ich nicht in der entsprechenden Woche gehört, aber für später auf eine andere Playliste verfrachtet habe) durchgehört, literweise Schweiß verloren und sehr, sehr, sehr gelitten.

Statt 4 habe ich dann auch nur 3 Stunden gemacht und nachdem ich beim Absteigen vom Spinningbike beinahe meinen nichtexistenten Mageninhalt von mir gegeben hätte, bin ich danach nicht eine Stunde gelaufen, sondern 45 Minuten für einen Teil der „Strength Swim Session straight from hell“ ins Becken gehüpft (ich hatte keine Rubber Bands, keine Paddles und keinen PB dabei – aber immerhin den Badeanzug). Diesmal hat die Vantage V zum Ausgleich für Freitag auch nur die Hälfte der Bahnen gezählt, wunderbar. Damit wäre es eigentlich getan gewesen, aber da die Pläne für den Nachmittag spontan umgeschmissen wurden, bin ich nach einer kurzen Pause mit Proteincookies wieder zurück ins Gym und habe das komplette Schwimmset gemacht, das eigentlich für Sonntag auf dem Plan gestanden hätte. Dafür wollte ich den Samstagslauf an den Sonntagslauf dranpacken, bzw. im schlimmsten Fall einen Teil am Sonntag und einen Teil am Montag. Aus trainingsphysiologischer Sicht natürlich äußerst sinnvoll, aber wenn ich Sa + So + Mo statt 60 + 120 + 60 eben 0 + 150 + 90 laufe, dann sollte das zumindest ungefähr hinkommen. Hoffe ich. Ach ja, nachmittags waren dann noch Taucher im Gympool:

Natürlich wurde aus dem großartigen Plan am Sonntag dann nichts, weil alles irgendwie Matsch war. Beine Matsch. Kopf Matsch. Willensstärke Matsch. Ich muss zu meiner großen Schande gestehen, dass ich nicht einmal die 120 Minuten laut Plan durchlaufen konnte, sondern nach Kilometer 18 einfach Schluss war. Außerdem waren meine Schultern so dermaßen verspannt, dass mir der gesamte Schultergürtel vom Trinkrucksack weh getan hat… Das ist mir sonst erst einmal passiert, nämlich bei meinem Makeshift-Marathon. Aber sowas passiert doch nicht nach 18 Kilometern! Dementsprechend demotiviert bin ich die restlichen 6,86 Kilometer dann frierend nach Hause gegangen und währenddessen ganz wunderbare Fotos geschossen. Hat auch immer alles etwas Gutes.

Und weil das alles so toll in die Hose gegangen ist, bin ich danach nochmals ins Gym, um nochmal die SSSSFH (siehe oben) durchzuschwimmen, weil auch heute die Pläne für den Nachmittag komplett umgeschmissen worden sind. Auch mit den Vantage-V-Spinnereien ist das damit die Woche, in der ich dieses Jahr am allermeisten geschwommen bin, laut Strava nämlich 18 Kilometer und 17 dürften es tatsächlich gewesen sein. Damit kann ich dann auch leben, obwohl ich natürlich viel lieber bei dem sensationellen Wetter zweimal lange draußen gefahren wäre. Aber vielleicht klappt es ja Anfang nächster Woche nochmal.

In diesem Sinne: au revoir bis nächsten Sonntag – und lasst gerne noch ein Like oder ein Follow für die Facebook-Seite da, auf der es zweimal täglich etwas zu lachen gibt:

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