Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 49: Ungeduld und Lauf-ABC

Nach einem spontanen Wintereinbruch Mitte der Woche ist es zum Wochenende hin glücklicherweise wieder schön genug geworden, um ein paar Kilometer in die Beine zu bekommen. So turbulent wie die Wetterkapriolen war meine Recovery Week tatsächlich auch – hoffentlich ein gutes Omen dafür, dass die zwei Trainingslager-at-Home-Wochen jetzt ein bisschen ruhiger werden. Wir werden sehen!

Trainingslager (warum will ich eigentlich immer „Trainingslater“ schreiben? Training is not later, training is now!) zuhause, wer macht denn sowas? Wahrscheinlich mehr sportbegeisterte Leute als man meinen möchte. Ist zwar nicht ganz so spektakulär wie Malle, Lanza, Fuerte und Konsorten, aber meine Woche auf der Windinsel hatte ich ja schon und zuhause ist es doch auch wunderschön. München ist sogar ein ziemliches Trainingsparadies für Triathlon, möchte ich jetzt mal in den Raum stellen. Den für den Triathlonsport mache ich das überhaupt, das mit dem Trainingslager. Wobei es ja auch heute eigentlich erst losgegangen ist, davor war eine nicht ganz so erholsame Recovery Week, wobei wir damit dann auch schon bei der Ungeduld wären. Können Sie meinen Gedankensprüngen noch folgen? Ja? Dann wäre es zur ultimativen Verwirrung keine schlechte Idee, einmal die vergangenen 48 Woche (+1 Tag) meines Ironman-Trainingstagebuchs querzulesen. Könnte allerdings bleibende Schäden hinterlassen, Sie wurden gewarnt: Woche 48, Woche 47Woche 46Woche 45Woche 44Woche 43Woche 42Woche 41Woche 40Woche 39Woche 38Woche 37Woche 36Woche 35Woche 34Woche 33Woche 32Woche 31Woche 30Woche 29Woche 28Woche 27Woche 26Woche 25Woche 24Woche 23Woche 22Woche 21Woche 20Woche 19Woche 18Woche 17Woche 16Woche 15Woche 14Woche 13Woche 12Woche 11Woche 10Woche 9Woche 8Woche 7,  Woche 6Woche 5Woche 4Woche 3Woche 2Woche 1 und Tag 1. Oder noch einfacher mit einem Klick auf diesen Link für einen zufälligen Post.

Werbung, aber noch ohne Zeitmaschine

An bekannter Stelle wieder die bekannte Werbung. Ganz konkret habe ich jetzt angefangen, Geld für den Ironman 2020, für neue Laufräder und für ein oder zwei Trainingslager nächstes Jahr zurückzulegen – und freue mich wie immer über Unterstützung zur Umsetzung meiner finanziellen Ziele. Ein Klick auf das obige Bild führt zu meiner PayPal.me-Seite mit der Möglichkeit, mich mit einer Einmalzahlung flugs zu sponsern. Wer Lust hat, kann meinen Lagerbestand auf eBay reduzierenmir mit Material von meiner Amazon-Wunschliste aushelfen, über meine Amazon-Affiliate-Links Produkte für sich selbst kaufen (zum Beispiel die ROOBiotic Energy Balls – lecker! Und SO gesund!), mich als Freiberuflerin anheuern, meine Fragen auf Quora anklicken und beantworten, meinen Stevens-Crosser auf listnride ausleihen oder mit mir trainieren (in München oder sonstwo). Auf Wunsch namentliche Erwähnung (oder nicht). Besten Dank!

Schnell, schnell, wir haben doch keine Zeit!

So. Nachdem ich gleich noch unbedingt noch einen Haufen günstige Trikots in meinen Warenkorb bei einem der zahlreichen Onlineshops auf meiner Liste stopfen muss und dann noch „Aktivitäten“ für die Urlaubswoche auf São Miguel recherchieren möchte, muss das heute mal wieder schnell gehen. Ich sage schon gar nicht mehr „kurz“, weil ich evidenzbasiert nach fast einem Jahr Trainingstagebuch sagen kann, dass ich physisch und psychisch gar nicht in der Lage dazu bin, weniger als 2.000 Wörter abzuspulen. Aber dafür doppelt so schnell getippt wie sonst.

Ach ja, mittlerweile war auch schon der 1. April. Aber mir scheint, dass es da von Jahr zu Jahr weniger (ohnehin eher wenig) lustige Posts und Aktivitäten von irgendwelchen Firmen gibt. Das österreichische „Zeit im Bild“ hat sich auf jeden Fall einen Spaß mit neuen Verkehrsregeln für Radfahrer erlaubt. Da finde ich das urururalte Mein Fahrrad von den Prinzen aber ehrlich gesagt witziger (die Frisuren!). Nochmal zum Erinnern & Mitsingen hier der Text mit ganz furchtbaren Rechtschreibfehlern. Und wo wir gerade schon bei den visuellen Schmankerln sind (oha, der Obazda, den ich heute gegessen habe, färbt auf mein Sprachrepertorie ab, zefix): Hier noch ein Video vom so genannten holländischen Griff für Autofahrer (als Fahrer mit der rechten Hand die Tür aufmachen = man sieht sich automatisch nochmal nach hinten um, ob da ein Rad kommt, dem man möglicherweise gleich die Tür in die Fresse rammt).

Zwei zum Lesen habe ich auch noch gefunden: SZ Magazin über Fahrradhändler (merke: immer schön die Kette saubermachen!) und etwas zum Thema Fahrradhelm (ja, auch zu der grandios bescheuerten Kampagne „Looks like shit. But saves my life.“, die eine ganz armselige Kopie des großartigen Karl Lagerfeld in der Warnweste ist: C’est jaune, c’est moche, ça ne va avec rien, mais ça peut vous sauver la vie). So, genug mit den externen Links, schließlich soll erstmal mein Erguss der Woche gelesen werden!

Eine Brücke. Sieht man ab und zu im Münchner Norden.

Recovery Week mit Hindernissen

Kleines gesundheitliches Status-Update vorab: Nach zwei Wochen ein bisschen bergauf ging es letzte Woche wieder rasant bergab. Das könnte an dem Medikamentencocktail liegen und an der Tatsache, dass es für die mentale Gesundheit des Patienten vielleicht nicht ganz so toll ist, wenn Arzt A den Behandlungsansatz von Arzt B völlig niedermacht und mir quasi signalisiert, dass die (von Arzt B!) verschriebenen Medikamente in der Konstellation alles andere als heilungsfördernd sind. Wunderbar. Also krebse ich immer noch müde & kraftlos solo herum und bin nächste Woche wieder beim Arzt. Dafür aber hoffentlich mit so viel Schlaf, dass ich zumindest durchschnittlich ausgeruht bin: 10 Stunden im Bett mit Einschlafschwierigkeiten und 9 Stunden unruhigem Schlaf sind definitiv besser als 8 mit 7. Und Schlaf ist quintessenziell wichtig für alles in Richtung Energie & Leistungsfähigkeit. So viel zum pädagogisch wertvollen Gesundheitstipp der Woche, vielleicht nenne ich das Blog dann demnächst Apothekenumschau.

Mir ist kalt. Sieht man doch. Aber Hauptsache untenrum kurz!

Nachdem ich am Sonntag nach dem langen Lauf nicht mehr aufs TT gesprungen bin, war ich dementsprechend am Montag auch nicht ganz so sehr im Eimer. Auf dem Plan standen 3 Kilometer Schwimmen mit entsprechenden Technikübungen (am lustigsten: Kraulen mit 3x nur rechter Arm, 3x nur linker Arm, 3x normal und direkt danach Delfin ebenso mit 3x nur rechts, 3x nur links, 3x komplett, das sieht vom Beckenrand sehr witzig aus, habe ich mir sagen lassen), sowie 30 Minuten (sprich: 1 Stunde; wer setzt sich denn für 30 Minuten aufs Rad?) Recoverykurbeln. Wettertechnisch leicht sonnig, aber sehr kühl. Brr.

Lauf-ABC mal anders

Am Dienstag die zweite lange Schwimmeinheit der Woche, ebenfalls 3 Kilometer, aber nur Kraulen. Danach dann in der morgendlichen Kälte (fuck Zeitumstellung! 9 Uhr ist jetzt einfach wieder wirklich kalt) mit Sack und Pack und TT in nördlichem Bogen durch die Stadt bis zum Olympiapark kurbeln, um dort eine Lauf-ABC-Session mit dem Coach zu absolvieren. Ich habe meine Lauftechnik ja noch nie irgendwo anschauen lassen (Visitenkarte für den Lauf(stil)analyseanbieter vom Radlabor liegt brav hier auf der Kommode), aber nachdem mein Coach nicht die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat und schreiend weggelaufen ist, besteht wohl Hoffnung. Es lohnt sich wirklich sehr, diese Übungen mal zusammen zu machen bzw. sich richtig erklären zu lassen, wie sie funktionieren (besser als per Video oder Buch oder Online-Artikel irgendwo), weil der Lerneffekt deutlich besser ist – zumindest im Kopf, auf die Beine lässt sich das momentan nicht so gut übertragen, weil entweder die Oberschenkel oder die Waden dichtmachen. Hach ja. Aber das ist immer noch tausendmal besser als irgendwelche Knochenbrüche oder Muskelprobleme, klopf auf Holz. Jedenfalls sind wir eine Stunde im wunderschön blühenden Olympiapark herumgehopst und hatten Spaß dabei. Ich war total hin und weg, wie viele Kirschbäume dort so wunderschön blühen und hatte (laut) überlegt, dass man dort ja auch einen Japanbesuch zu Hanami wunderbar faken könnte (das steht auf meiner unendlich langen Bucketlist).

Dummerweise war mein Energielevel (trotz Banane) dank Schlafmangel bei gefühlt minus Eins, also war das Laufen an sich leider kein großer Spaß – und ebenso wenig die danach geplanten Intervalle mit dem TT an der Regatta. Man muss dazu sagen, dass ich meinen Salomon-Trinkrucksack mit Laufschuhen und sonstigem Zeug dabeihatte (es wurde im Verlauf des Vormittags natürlich so warm, dass wärmer angezogen als kurz/kurz eine Qual gewesen wäre) und somit aerodynamisch gesehen ohnehin nicht optimal an den Start ging. Kleine Anekdote dazu: Beim Treffen mit dem Coach musste ich erstmal sämtliche Inhalte des Rucksacks auf den Boden entleeren, um zwischen den Laufschuhen, den Soft Flasks, den Armwärmern, dem Laufshirt und den Bananen das Fahrradschloss zu finden. Ich konnte ihm aber glaubwürdig versichern, dass das in der Wechselzone dann nicht so chaotisch aussehen wird. Die Laufschuhe (das kaputte Paar von letzter Woche) habe ich dann dort auch zurückgelassen – das letzte Paar Brooks Ravenna, das ich hatte! Shit. Jetzt habe ich nur noch 2x den Launch (bei einem Paar ist das Obermaterial auch schon aufgerissen – passiert nur mir das?), 1x den Ghost 11 GTX (kein großer Fan) und den Hoka One One Mach… Hoffentlich finde ich bald wieder einen Ravenna irgendwo im Sale… Oh, ich schweife wieder ab. Argh.

Ja, ich muss noch ein besseres Foto von diesen Kirschbäumen machen. Aber da sind sie.

 

Regatta. Long time no see!

 

Nochmal Regatta. As you can see.

 

Nachdem ich also sämtliches Zeug irgendwie wieder zusammengepackt respektive ausgezogen oder zurückgelassen hatte, bin ich zur Regatta geschlichen, um dort Intervalle zu fahren. Naja. Die Fotos sind besser geworden als die Intervalle – auf der Nordostseite habe ich meinen PR vom 3MUC Triathlon zwar geknackt, aber auf der Südwestseite, der Südostseite, der Nordwestseite nicht, obwohl ich mit dem TT dort war. Buh! Von der Regatta über den Norden nach Hause war dann ebenfalls etwas abenteuerlich, weil ich zwischendurch mal eine Abfahrt verpasst habe und dann mit vielen Autos und LKWs auf der B13 gelandet bin, bis ich das Rad dann wenig elegant über die Seitenbegrenzung gehoben habe und auf dem Radweg weitergegondelt bin. Ansonsten recht nett, mal das Schleißheimer Schloss zu sehen – und auch ganz schön zu fahren – aber nicht mit ohne Energie.

Tage für die Tonne

Mittwoch, Donnerstag und Freitag konnte man dann wirklich komplett in die Tonne treten, Energie null und Trainingseffekt ungefähr auch. Die Krafteinheit am Mittwoch war OK, aber meine Beine wollten danach nicht mehr laufen und nur kraftlos auf dem Crosstrainer herumkreiseln. Schwimmen am Donnerstag war okay, aber die verschobene Laufeinheit mit Intervall dann katastrophal. Der Lauf am Freitag war zum Davonlaufen (haha), Schwimmen war okay, aber auch nicht mehr. Uargh. Okay, der Wetterumschwung ist mir wirklich aufs Gemüt geschlagen und der Ärzte-Battle hat mich auch nicht sonderlich happy gemacht. Aber Bräunen auf dem eigenen Balkon (die kalkweißen, unter der Radkleidung verborgenen Stellen wollten auch ein bisschen Farbe), jede Menge selbstgebackener (gesunder!) Kuchen und die Aussicht auf ein schönes Wochenende mit ein paar Stunden Sonne und Kurbeln, sowie Game of Thrones Staffel 7 haben geholfen, die Tage für die Tonne abzuhaken. Und dann war Wochenende!

Hoch die Hände, Wochenende

Das mit dem Lauf-ABC hatten wir schon, fehlt noch das mit der Ungeduld. Die kam dann nämlich am Samstag (ok, sie ist permanent da, weil ich darauf warte, dass es mir endlich wieder besser geht, aber das ist quasi chronisch, das zählt schon gar nicht mehr). Da Recovery Week war, lautete die Vorgabe: Maximal 3-3.5 Stunden im Sattel und nicht wieder 160 Kilometer so wie letztes Wochenende. Wenn man die Anfahrt zum Perlacher Forst und das Stadtgestöpsel zurück mit jemals 20 Minuten abzieht, dann war ich sogar nur 3 Stunden und 20 Minuten in freier Wildbahn unterwegs. Gestartet bin ich mit Bananen im Trikot und lang/kurz um 09:01 (Start sollte eigentlich um 09:00 sein, aber es hat tatsächlich eine Minute gedauert, bis die Vantage V das GPS-Signal hatte… langsamer als der V650, hmpf), obwohl es da weder sonnig noch ansatzweise warm war. Wäre ich nicht der absolut ungeduldigste Mensch der Welt, dann hätte ich auch noch bis 10 oder 11 Uhr gewartet und während der ersten Stunde dementsprechend weniger gefroren, aber hätte, hätte, Fahrradkette, man kennt das ja (Und ja, immer wenn ein Group Ride erst um 10 oder 11 Uhr gestartet ist letztes Jahr, das war DIE HÖLLE für mich! Ich kann es kaum erwarten, bis es morgens warm genug ist, wieder um 6 Uhr direkt aus dem Bett aufs Rad zu taumeln – da ist sie wieder, die Ungeduld!). Aber Abhärtung ist ja auch irgendwie ein Trainingsziel und mit ein paar warmen Gedanken ging das doch ganz gut.

Servus, Ludwig.

Mal wieder einen Pokal in der Stadt geholt (ich kann mich nicht oft genug darüber amüsieren), dann raus über den Perlacher Forst, kurzer Zwischenstopp beim Ludwig, dann erstmal entspannt nach Wolfratshausen. Unterwegs sind mir – wie schon letztes Wochenende – wieder zahlreiche Gruppen in Warnwesten (siehe oben!) begegnet, die fleißig Müll aufgesammelt haben. Großartige Aktion, aber mich würde interessieren, ob die Städte / Kommunen da auch beteiligt sind, oder ob das wirklich komplett freiwillig arbeitende Freiwillige sind. Außerdem frage ich mich, ob es die a) letztes Jahr noch nicht gab, b) letztes Jahr nicht mehr gab, als ich mit dem RR meine ersten Touren gemacht habe, c) ich letztes Jahr so beschäftigt damit war, mein RR zu beherrschen anstatt mich beherrschen zu lassen, dass sie mir nicht aufgefallen sind. Mysterien des Münchner Umlands.

Damit die Easy-Tour mit 105 statt 160 Kilometern nicht ganz so mega-easy wird, habe ich ein paar der Hügel eingebaut, die ich am Dienstag alle für meinen Coach mal auf einer komoot-Map zusammengesammelt habe: Ludwigshöhe, Wolfratshausen, Aufkirchen, Münsing und Mühltal-Straßlach. Erwähnenswert wäre vielleicht auch noch, dass man momentan nicht durch Ödenpullach fahren kann (etwa Kilometer 19), weil die Straße aufgerissen ist, aber man kann über die Hinterhöfe einiger dort hausender Höfe hoppeln und hinfort… äh, kurbeln. Da aktuell Krötenwanderungen sein sollen, sind auch überall dementsprechende Schilder und Netze; mir ist allerdings nur ein wildes Huhn begegnet, keine Kröten. Fashion Fact: Nachdem meine Hände schon einigermaßen angebräunt sind, ist die Rote-Nägel-Saison hiermit offiziell wieder eröffnet. Hell, yeah. Nach der Hügelei und einem Bananenstopp ging es dann easy über die Pupplinger Au (mit einer Hundeattacke von der Seite, hurra) wieder entspannt nach Hause – okay, der Anstieg Mühltal-Straßlach war nochmal ein kleiner Wachrüttler; dort haben fleißige Helfer gerade die Schilder für den ersten Straßlacher Halbmarathon aufgestellt, der am heutigen Sonntag stattgefunden hat. An der Kugler Alm kam mir dann eine Truppe der schnelleren RRMUC-Fraktion entgegen und auch ansonsten waren natürlich zahlreiche Freundinnen und Freunde der kurbelnden Bewegung unterwegs. Und mir ist zwischendurch schon wieder eine Kontaktlinse flöten gegangen. Das wird zu einem sehr ungünstigen Trend!

Ja, die Flaschen gehen gar nicht. Ich weiß!

 

Und wenn ich die Brille dann abnehme, lache ich mich wieder halb tot, weil die Augenpartie kalkweiß ist, während Wangen und Nase von der Sonne wunderbar gerötet sind.

 

Am heutigen Sonntag stand dann ein 20-Minuten-Lauftest auf dem Programm, um meine Schwelle zu updaten. Wie alle Tests im aktuell prekär energielosen Zustand verlief natürlich auch dieser Test wieder nicht so, wie er eigentlich sollte. Wenn die Vorgabe lautet: 20 Minuten All-Out bei 174+ Herzfrequenz und das Höchste meiner Herzfrequenzleistung gerade mal bei 162 lag (zumindest für ein paar Sekunden, der Rest eher so 155), dann stimmt da definitiv grundsätzlich etwas nicht. Die Geschwindigkeit hat zwar zu der Herzfrequenz gepasst, aber wie All-Out hat sich das nur in den müden Beinen angefühlt, da wäre noch so viel mehr gegangen. Hmtja!

Nachdem das insgesamt mehr als unbefriedigend war, habe ich das Heimat-Trainingslager (da ist sie wieder, die Ungeduld) einen Tag früher eröffnet als geplant. Erstens, weil der Sonntag in zwei Wochen ein Reisetag sein wird und ich da sowieso nichts oder maximal schwimmen kann. Zweitens, weil das Wetter heute noch gut sein sollte und es morgen regnen soll und drittens, weil ich den Gedanken an 2 Stunden Recovery-Spinning Indoor einfach nicht ertragen habe. Also aufs TT und schön entspannt 85 Kilometer flach im Norden gefahren, um ein bisschen Sonne abzukriegen (es war natürlich wieder eher kalt und wäre wärmer gewesen, wenn ich bis zum Mittag gewartet hätte) und ein paar Pokale zu sammeln (meine Highlights der Woche, ernsthaft). Schön war’s und hoffentlich wird das Wetter nicht ganz so furchtbar, wie es momentan aussieht.

Denn geplant sind in den kommenden zwei Wochen zweimal 30 Stunden mit 25 Kilometern Schwimmen (vielleicht auch 30), 100 Kilometern Laufen (150 wenn es sich doch irgendwann mal wieder besser anfühlt und nicht nur nach Überlebenskampf) und 800-1000 Kilometern auf dem Rad – wie gesagt, wenn das Wetter mitspielt und wenn mein Energielevel mitspielt. Deshalb rase ich jetzt ab ins Bett und hoffe auf eine erholsame Nacht. Muss ich die Trikots eben morgen bestellen, ich Labertasche…

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