Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 47: Yeah, Frühling!

Der Frühling ist da! Ganz offiziell! Endlich mehr als nur ein zufälliger Tag Sonnenschein bei 10°C+. Endlich kurz/kurz fahren. Endlich bei langen Ausfahrten wieder ins Gebüsch pinkeln. Endlich wieder Frühlingsgewusel auf sämtlichen Straßen in und um München herum. Endlich wieder der zarte Geruch frisch gedüngter Felder. Endlich wieder Weichteile, die vom eigenen Sattel schmerzen. Ach Frühling, danke für diese wunderbare Woche!

Okay, das ist vielleicht schon wieder ein bisschen melodramatisch, aber ein Blick auf die Wettervorhersage für Mo bis Do kommende Woche treibt einem schon wieder das Wasser in die Augen (nein, nicht den Schweiß). Dabei könnte es doch jetzt einfach so weitergehen: Temperaturen um die 10°C bis 15°C, Sonne satt und mindestens so viel Trainingszeit draußen wie drinnen (zum Draußenschwimmen ist es definitiv noch zu kalt). Richtig erraten: Hier wird trainiert. Und zwar für einen Triathlon der Marke Ironman, auch bekannt als Langdistanz. Auf dieses Format trainiere ich seit 47 Wochen munter vor mich hin und läutete diese Woche meinen zweiten Frühling (auf dem Rennrad natürlich!) ein. Mehr zum ersten Frühling und zu allen, was danach folgte, kann man hier nachlesen: Woche 46, Woche 45Woche 44Woche 43Woche 42Woche 41Woche 40Woche 39Woche 38Woche 37Woche 36Woche 35Woche 34Woche 33Woche 32Woche 31Woche 30Woche 29Woche 28Woche 27Woche 26Woche 25Woche 24Woche 23Woche 22Woche 21Woche 20Woche 19Woche 18Woche 17Woche 16Woche 15Woche 14Woche 13Woche 12Woche 11Woche 10Woche 9Woche 8Woche 7,  Woche 6Woche 5Woche 4Woche 3Woche 2Woche 1 und Tag 1. Oder noch einfacher mit einem Klick auf diesen Link für einen zufälligen Post.

Werbung, aber noch ohne Zeitmaschine

Gleich geht’s weiter nach der Werbung. So langsam sind die Anmeldungen für diverse kleinere Triathlons in der Umgebung geöffnet und ich freue mich wie immer sehr über Unterstützung zur Finanzierung meiner sportlichen Ziele. Ein Klick auf das obige Bild führt zu meiner PayPal.me-Seite mit der Möglichkeit, mich mit einer Einmalzahlung flugs zu sponsern. Wer Lust hat, kann meinen Lagerbestand auf eBay reduzierenmir mit Material von meiner Amazon-Wunschliste aushelfen, über meine Amazon-Affiliate-Links Produkte für sich selbst kaufen (zum Beispiel diese kabellosen Sport-Kopfhörer, die mit 30 Euro wirklich erschwinglich sind und das tun, was sie tun sollen), mich als Freiberuflerin anheuern, meine Fragen auf Quora anklicken und beantworten, meinen Stevens-Crosser auf listnride ausleihen oder mit mir trainieren (in München oder sonstwo). Auf Wunsch namentliche Erwähnung (oder nicht). Besten Dank!

Frühlingstraining & virenfrei ♥

Das Wort des Jahres: Frühlingstraining! Ich könnte jetzt eigentlich sagen, dass ich mich selbst mit meiner Euphorie überrasche, aber das wäre doppelt gelogen, denn a) steigt meine Laune mit jedem Grad Celsius stetig exponentiell an und b) bin ich vollgepumpt mit Zeug, das meinen Stoffwechsel wieder auf Trab bringen soll. Denn tatsächlich geistert in meinem Körper nun doch kein Virus herum und mein Immunsystem funktioniert ganz prima – das heißt, dass ich mich ganz umsonst aus Gesundheitsgründen bei Sonne und unter 10°C im Gym verkrochen habe. Grandios! Aber natürlich bin ich sehr happy, dass ich kein aktives Virus mit mir herumschleppe. Merke: Immer eine Zweitmeinung einholen (zum Beispiel bei diesem grandiosen Doc). Da ich aber immer noch nur 75% meiner üblichen Power habe, beschissen schlafe und mein Körper von sehr vielen Sachen aus unerfindlichen Gründen einfach zu wenig produziert, gehen wir der Sache jetzt mit einer wunderbaren Supplemente-Ersatztherapie auf den Grund. Volle Pulle. Mal sehen, ob das endlich den Funken sprießen lässt. An dieser Stelle der Tipp für alle, die es immer noch nicht mitbekommen haben: Nehmt Vitamin D. Ganzjährig. Braucht der Körper, und zwar nicht zu knapp. Nein, 30 Minuten Sonne pro Tag reichen nicht aus, um den Bedarf zu decken: 2x pro Woche 20.000 IE (gibt es nur auf Rezept) oder 1x pro Tag 5.000 IE, und bitte das Zeug aus der Apotheke (z.B. Vigantoletten), nicht von Amazon oder aus irgendwelchen Supplemente-Shops. Alright, Gesundheitslektion der Woche abgehakt.

Recap: Load Week, 2/3 und es duftet nach Frühling

Heute aus Zeitgründen keine Links aus der Triathlonwelt, denn die laufen definitiv nicht weg. Außerdem bin ich die Woche über viel zu wenig auf Facebook oder im Internet unterwegs gewesen, um nach lustigen, spannenden, pädagogisch wertvollen oder interessanten Videos, Bildern, Links, Aktionen oder Events zu suchen. Wir werden es überleben! Ich spiele sowieso mit dem Gedanken (einer von drölfzig anderen, glaubt mir, da herrscht ganz großes Gedankengeschubse und -gerangel in meinem Gehirn), eine Facebook-Seite auf die Beine zu stellen, um dort all die Sachen zu teilen, die hier als Textlinks sowieso leider ein bisschen verloren gehen. Das wäre dann eine Aufgabe für den nächsten regnerischen Samstag- oder Sonntagnachmittag… Also hoffentlich für nicht so bald. Aber ich schweife schon wieder ab!

An der Vielzahl der frühlingshaften Bilder sieht man schon, dass die vergangene Woche erfreulich draußenlastig war: Auf immerhin vier Radfahrten und zwei Läufen habe ich das Umland unsicher gemacht, dafür eine Krafteinheit geschwänzt. Aber der Reihe nach.

Montag wie so häufig unspektakulär mit einer langen Schwimmeinheit und einer Stunde Recovery-Spinning. Dienstag ebenfalls Schwimmen (sehr Kick-lastig) und FTP-Intervalle auf dem Spinningbike. Jetzt kann ich das Scheißding auch endgültig wirklich absolut nicht mehr sehen – November bis März mit einem kurzen Lanzarote-Ausreißer ist einfach too much. Mein Lanza-TL nächstes Jahr muss ich auf jeden Fall so legen, dass ich auch im Februar noch die Gran-Fondo-Challenge abhaken kann, die fehlt mir aufgrund des völligen K.O.s am letzten Tag natürlich. Ich weiß, überaus wichtige, bedeutsame Dinge. Lebensnotwendig, quasi! Sekunde, ich muss gerade mal googeln, ob es schon Frühbucherpreise für Januar 2020 gibt…

Mittwoch stand zuerst Krafttraining auf dem Plan; diesmal wieder mit vielen Planks und Core-Übungen, damit Nacken, Schultern und Arme bei den nächsten TT-Ausfahrten bitteschön nicht mehr ganz so arg wehtun. Dann folgte eine (Indoor-)Laufeinheit namens 800s Descending – d.h., 800 Meter immer schneller und zwischendrin Gehpausen. Da ich zu langsam angefangen hatte, sind es 9x statt 6×800 geworden. Die Gehpausen sind wirklich formidabel, um die Muskeln zwischendurch zu entspannen und mit V. zu philosophieren, die einen langen Lauf auf dem Programm hatte. Nachdem das an sich alles gar nicht so wahnsinnig anstrengend war, bin ich danach noch kurz aufs TT gehopst und eine Stunde flach nach Norden gerauscht. Eine Stunde ist eigentlich keine Stunde und für die paar Kilometer lohnt es sich eigentlich kaum, sich auf die Maschine zu schwingen… Aber es lohnt sich dann eben doch, allein schon deshalb, weil der Körper sich langsam wieder an die Position gewöhnt und man mit etwas Ampel- und Verkehrsglück ab der Ismaninger Straße ein bisschen ballern kann. Allerdings muss ich mir demnächst eine neue Kurzstrecke fürs TT suchen, denn mein Pokal-Potenzial in der Ecke dürfte bald ausgeschöpft sein…

Donnerstag & Freitag waren busy und ziemlich unspektakulär (Schwimmen, Laufen, Bike, Laufen, Schwimmen) – bis auf eine schöne und etwas längere Ausfahrt mit dem TT, einer TTour de Nebenstraßen. Davon gibt es oberhalb des Speichersees im Norden nämlich jede Menge und auf ein paar davon verstecken sich auch Segmente, die noch befahren werden wollen. Auch wenn der Verkehr und die roten Ampeln nerven: Man kann damit Antritte üben und an der Bremsstrategie feilen (Felgenbremsen brauchen ja etwas länger bis zum Stillstand als das BREMSE ZACK STILLSTAND bei Scheibenbremsen). Ich muss auch noch jede Menge am Kurvenfahren in der Aero-Position arbeiten. Kreisverkehr geht OK, wenn ich geradeaus durchsausen kann, aber sobald die Kurve kurviger wird, zuckt meine rechte Hand zur Bremse und das kostet natürlich kostbare Watt. Dasselbe gilt fürs Schalten: Das bringt einen auch ab und zu aus dem Tritt, wenn es vorne von klein auf groß bzw. umgekehrt geht. Mein nächstes TT (wann auch immer das sein wird) hat auf jeden Fall vorne nur noch ein Kettenblatt. Lustigerweise schreibt Wikipedia zu dem Thema, dass „einfache“ Räder nur ein Kettenblatt haben – und jetzt geht der State-of-the-Art an High-Tech auch wieder hin zu einem.

Es ist auf jeden Fall großartig, dass man jetzt im Frühling wieder alle möglichen mehr oder minder seltsamen Dinge draußen beobachten kann: Eichhörnchen am Straßenrand, Golfer, die im Nirgendwo Putten üben, Pferdekolonnen mit Kutsche oder mit Reiterinnen, voll bepackte Fahrräder, voll eingepackte Fahrradfahrer… Herrlich! Zwischendurch hat sich eines der Hörnchen gelockert, aber dank Spaceship-Halterung zwischen den Hörnchen hat alles gehalten, bis ich mit meinem Mini-Werkzeug nochmal nachdrehen konnte (dieses Ding von Topeak ist sein Geld wirklich wert, auch wenn ich letzte Woche darüber etwas geschimpft habe).

Der erste Draußenlauf der Woche fand dann Freitag zu einer fast unmenschlich frühen Zeit statt und war dementsprechend beschissen. Aber immerhin konnte ich dabei einen wunderbaren Sonnenaufgang beobachten (und habe natürlich vergessen, davon ein Foto zu machen).

Und dann war endlich Wochenende!

Die lange Ausfahrt am Samstag ging zuerst einmal los frei nach dem Motto „Pleiten, Pech & Pannen“. Die Woche zuvor war mir meine Sitzposition ja schon arg niedrig vorgekommen heute dachte ich ebenfalls bereits nach den ersten paar Metern, dass da irgendwas einfach nicht stimmen kann. Ich habe zwar nicht nachgemessen (ein Maßband habe ich unterwegs tatsächlich noch nicht dabei), aber ich bin mir zu einhundert Prozent sicher, dass die Sattelstütze ein ganzes Stück nach unten gerutscht war. Also nach einem Kilometer erstmal angehalten und wieder so weit rausgezogen, bis eine Staub-und-Schmutzlinie erkennbar war (quasi das einzige Anzeichen, an dem man sich orientieren kann). Gut. Kurz darauf fing dann irgendetwas hinten an zu rattern und zu ruckeln und nach ein paar Minuten bestätigte sich der Verdacht: keine Luft mehr im Hinterreifen. Der Schlauch im Hinterreifen hat letztes Jahr schon für etwas Unmut gesorgt, weil nach ein paar Tagen Stillstand immer an die 4bar weniger im Reifen waren, aber der darin befindliche Schlauch an sich hatte kein Loch, also musste es am Ventil liegen. Und vor der Ausfahrt hatte ich meine liebe Mühe damit, das verbogene Ventil mit meinem SKS Rennkompressor (was für ein geniales Wort) so zu treffen, dass die Luft nur hineingeht und nicht wieder heraussprudelt. Jedenfalls kam der platte Reifen so gar nicht überraschend. Glücklicherweise war ich nur noch fünfzehn Minuten auf-Klickpedalen-herumstöpseln-und-Rad-schieben von einem Radladen entfernt, nämlich von Rad Studio München (genau, kurz vor dem Perlacher Forst). Sympathisch allein schon deshalb, weil sie auch Stevens führen.

Was für ein Luxus: Schlauchwechsel in fünf Minuten ganz ohne Werkzeug (ich erinnere mich daran, wie andere Menschen, ich selbst eingeschlossen, an der Kombi aus Laufrad + Mantel schon verzweifelt sind) und das sogar noch bevor der Laden eigentlich geöffnet hatte! Berichten des äußerst netten Rennradtourretters zufolge ist spätestens ab 10 Uhr im Laden die Hölle los – und tatsächlich standen um 9:30 Uhr auch schon die ersten Kunden mit mir im Laden. Hossa. Auf jeden Fall hatte diese Panne an sich dann etwas wirklich Gutes: Das RSM veranstaltet auch ab und zu Ausfahrten im GA1-Tempo, das ich mit meinen 75% Power auch hinbekommen sollte. Außerdem gibt es dort kistenweise Käppis und ich werde zwei von meinen dort demnächst gegen zwei andere eintauschen. Nachdem der Laden verkehrsgünstig in unmittelbarer Nähe des Perlacher Forsts gelegen ist, könnte ich sogar bei jeder Ausfahrt vorbeifahren und mit eine Austauschkappe besorgen! Ok, das würde mit Sicherheit nicht für sehr große Begeisterung sorgen, aber fantasieren darf man ja wohl (und ich sowieso). Zusatz-Info: Nachdem die Besitzer auch allesamt RR-Liebhaber sind, gibt es einen Sonder-RR-Service: Dienstag hingebracht, Donnerstag fertig, egal wie voll es sonst ist. Ich hoffe, ich habe das hier jetzt korrekt wiedergegeben… Falls nicht, gebe ich ein Bier aus (ja, ich habe mir tatsächlich bei PrimeNow das Fourpack Bier bestellt, mit dem ich nichts anfangen kann, mit dem man aber einen 1.000-Euro-Gutschein für einen Bikeshop gewinnen kann).

So. Mit ein bisschen Verspätung ging es dann auch endlich auf die Tour… ok, ich musste nochmal anhalten, um die Sattelstütze dann doch ein bisschen weiter reinzuschieben. Ich sollte wirklich nochmal nachmessen und das mit den Werten aus dem Radlabor vergleichen, sonst war das Bikefitting für die Katze. Ach ja, zwischendurch habe ich dann tatsächlich auch (zum ersten Mal?) eine Kontaktlinse auf der Fahrt verloren, weil der Fahrtwind zwischen Sonnenbrille und Auge in einem sehr ungünstigen Winkel eingedrungen ist und das Ding aus meinem Auge geweht hat. Das muss man erstmal schaffen. Glücklicherweise habe ich immer eine Ersatzlinse dabei; falls mich irgendwann mal jemand leicht gebeugt und fluchend am Straßenrand stehen sieht: Nicht wundern, ich fummle nur gerade in meinem Auge herum.

Insgesamt hatte ich auch auf der Ausfahrt ungefähr zero Power, trotz zwei Zwischenstopps mit Zwischenmahlzeiten (mit zwei der wohl widerlichsten Gels überhaupt – SIS in Lemon und Apple; falls jemand jeweils fünf pro Sorte haben will, bitte gerne melden, ich fand die wirklich unglaublich eklig und… stückig?!). Statt 140 sind es dann 130 Kilometer geworden und ab Kilometer 100 war die ganze Sache eine rechte Qual. Ich hätte mir eine Strecke mit mehr Abkürzungsmöglichkeiten bauen sollen, aber mein Gehirn rechnet einfach immer noch mit den Ausfahrten vom letzten Sommer / Herbst und da waren 140 definitiv viel, viel weniger zermürbend. Also immer noch #fingerscrossed, dass es bald besser wird. Sehr kurios übrigens, wie viele Leute auch bei 15°C und Sonne noch dick eingepackt durch die Gegend gegondelt sind, nachdem sogar ich Frostbeule ab 11 Uhr kurz/kurz gefahren bin (und ein bisschen sieht man es auch schon, wohoo!).

Am nervenaufreibendsten war am Ende dann noch die Fahrt zurück durch die City entlang der Isar. Memo to myself: Unbedingt anderen Rückweg von der Olympiastraße finden. Die Rad- und Fußgängerwege sind nachmittags an einem Samstag so voll, dass man meint, ganz München würde sich auf den paar Kilometern geballt die Ehre geben. Und dann ist ganz zum Schluss natürlich passiert, was passieren musste:

Genau. Sehr unrühmlich beim Ausklicken hingefallen, als ich gerade vor meiner Haustür angekommen war. Es kam auch sofort jemand mit besorgtem Blick angerannt, aber sowohl Arcalis als auch ich waren in einwandfreiem (Bike) bzw. desolatem (ich) Zustand, also alles bestens. Wenn ich jetzt noch meine Power zurückhätte, dann wäre alles gut. Denn natürlich ist jetzt wieder eines meiner Lieblings-Prokrastinations-Hobbys, Touren von den Münchner RR-Spezialisten zu klauen und in komoot nachzubauen. 170km mit 1650HM zum Café Winklstüberl und zurück? Ja, bitte! Valepp („Ist die schon schneefrei?“) mit 180km? Unbedingt! Jetzt! Gleich! Sofort! Mensch, ich kann einfach nicht nach 100 Kilometern schon schlappmachen und kraftlos vor mich hin pedalieren!

Okay, genug gezetert. Am Sonntag stand dann der lange Lauf an, zum ersten Mal wieder draußen. Mein Supplemente-Cocktail hat nach 30 Minuten insgesamt 1 Stunde lang ziemlich gekickt, aber dann war Schicht im Schacht und die letzten 30 Minuten der insgesamt 2 Stunden waren wieder Überlebenskampf. Hmpf. Das Gel, das ich nach 90 Minuten pro forma zugeführt habe, hat irgendwie auch nichts gebracht. Und diesmal habe ich endgültig das Mundstück meiner Camelbak-Trinkblase unterwegs verloren. Mal sehen, ob ich sie beim nächsten langen Lauf wiederfinde. Interessant ist übrigens die Running Power der Vantage V, unter der ich mir (im Gegensatz zu meinem Coach) noch nicht wirklich viel vorstellen kann. Sprich: Ich weiß noch nicht, was mir der Wattwert sagen kann, das mir nicht Geschwindigkeit, Trittfrequenz und HF ohnehin schon sagen – aber ich bin gespannt, inwieweit das für mich relevant wird.

Danach wäre eigentlich eine Krafteinheit auf dem Programm gestanden, aber bei dem Wetter ins Gym? Nee. Also schwupps nochmal aufs TT für eine kleine Runde mit 40 Kilometern, um nochmal einen Pokal irgendwo abzusahnen, die Cadence hochzubringen und die Aero-Position zu üben. Das mit der Cadence funktioniert natürlich bei roten Ampeln nicht ganz so gut, aber immerhin habe ich jetzt einen Workaround gefunden, um überhaupt mal wieder die Trittfrequenz aufzeichnen zu können. Es stellt sich nämlich heraus, dass mein günstiger China-Sensor mit der Vantage V nicht kompatibel ist – also Cadence mit dem V650 und den Rest mit dem Vantage V. Sowas bezeichnet man dann charmant als Clusterfuck, aber besser so als gar nicht. Spoiler: Im Durchschnitt waren es nicht die anvisierten 85+ RPM. So ein Mist. Aber der kleine Trip war wieder wunderschön, einen Pokal gab es auch und ich habe endlich Fotos von diesem wahnsinnig zauberhaften… äh, Warenhaus?… in Erching gemacht, an dem ich letztes Jahr drölfzig Mal glotzend vorbeigefahren bin.

So viel für diese Woche… So langsam muss ich jetzt auch mal anfangen, mein TL in der Heimat für die 2. und 3. Aprilwoche zu planen – ach, Frühling, du wirst großartig!

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