Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 111: Der Countdown läuft… immer noch

Hach ja. Aus den geschmiedeten Schwimmplänen wurde nichts, aber natürlich ging das Training die Woche über trotzdem weiter, denn der Countdown läuft auch immer noch. Für 2012. Und zweimal Yoga stand auch wieder auf dem Programm. Insgesamt tat die Woche sehr weh. Sehr, sehr weh. Wunderbar!

In Woche 111 gibt es im Süden – im wunderschönen Bayern – wieder nichts bahnbrechend Neues. Deshalb auch heute wieder ein sehr, sehr kurzer Beitrag. Mein Highlight war tatsächlich die E-Mail von der Nicola Werner Challenge mit der Vorstellung der neuen Trikots für die Edition N°5 am 12. September 2020. Das ist zwar nicht dasselbe wie der Ironman Frankfurt, der eigentlich am 28. Juni hätte stattfinden sollen – und für den es immer noch keinen Ersatztermin bzw. keine Absage gibt – aber immerhin ein Ziel, auf das man sich freuen kann. 205 Kilometer, viele Höhenmeter im Pariser Dunstkreis. Ansonsten ist das Training weiterhin auf „Formverlust vermeiden“ getrimmt und die nachfolgende Liste der vergangenen sonntäglichen Blogbeiträge ist kein wehmütiger Blick zurück in die Vergangenheit, sondern eine Erinnerung daran, wie genial Triathlon eigentlich ist. Im Zweifelsfall lieber ein bisschen weiter zurück in die Vergangenheit gehen oder hier direkt die Rennberichte anklicken. Den Rest gibt es dann hier: Woche 110, Woche 109Woche 108Woche 107Woche 106Woche 105Woche 104 bis Woche 53Woche 52 bis Woche 1 und Tag 1 – und hier geht es per Zufallsklick zu einem beliebigen Beitrag.

Über einen Energieriegel per PayPal.me freue ich mich wie immer ebenso wie über Hilfe bei der Reduktion meines Lagerbestandes auf eBay. Bei Kleiderkreisel tausche ich gerne, die Werbeanzeigen auf meiner Website anklicken spielt auch ein paar Cent in die Triathlonkasse und wer möchte, kann mich auch gerne als Freiberuflerin für Text & Bild anheuern (Redaktion, Lektorat, Übersetzung, Grafik und so manches mehr). Like-Tipps außerdem: meine Projekt Iron(wo)man Facebook-Seite, auf der es ab und zu Lustiges aus der Welt des Ausdauersports zu sehen gibt.

Die (blutige) Trainingswoche im Schnelldurchlauf

Am Montag war Krafttraining angesagt, gefolgt von 75 Minuten FTP-Intervallen, am Dienstag gab es 75 Minuten FTP-Intervalle, einen 30-minütigen Koppellauf und nachmittags seit drei Monaten zum ersten Mal wieder Yoga im Yogastudio, das am Montag wieder aufgemacht hatte. Ich war neben der Lehrerin und einer weiteren Lehrerin, die vor der Kamera für die Zoom-Teilnehmenden geübt hat, die einzige physisch anwesende Person. Glücklicherweise sind die Yogalehrerinnen ganz großartige Frauen und es war eine sehr angenehme, unerwartet private Stunde… nach der mir dann all die anderen Muskeln weh taten, die beim Yoga nicht benutzt werden.

Am Mittwoch ging es dann weiter mit Krafttraining und einem langen Lauf, der irgendwie das Highlight, aber auch das Lowlight meiner Trainingswoche war. Und zwar deshalb:

Nein, das ist nicht diese Art von Blut, sondern stammt von aufgeriebenen Stellen an meinen Oberschenkeln, die folgende Ursachen haben: a) Haut reibt an der Stelle, an der die Naht der Hose aufgeplatzt ist (obwohl ich Pflaster darunter geklebt habe); b) Haut reibt an der Stelle, an der das Pflaster aufhört und c) Haut reibt generell, weil meine Oberschenkel von den vielen FTP-Intervallen anscheinend jetzt endgültig explodieren. Man kann sich die Schmerzen beim Duschen vermutlich recht gut vorstellen.

Demnach fiel die geplante Schwimmeinheit am Donnerstag natürlich aus, stattdessen zwei Stunden FTP-Intervalle. Am Freitag dann Krafttraining, 75 Minuten Ausdauerkurbeln und 40 Minuten Koppellauf, am Samstag wieder ein „Ironman VR Duathlon“ mit 3km Lauf, 40km Zwift und (fast) 10km Koppellauf zum Schluss. Prinzipiell funktioniert das Laufen, nur irgendwann meldet sich immer wieder die Hüfte und dann schwindet die Kraft aus den Beinen. Es fühlt sich so an, als würde jemand einen fies in den Nacken kneifen… nur an der linken Hüfte. Da hilft nur mit den Schultern zucken und behutsam weitermachen. Am heutigen Sonntag wäre Schwimmen wieder drin gewesen und ich hätte sogar im Prinzregentenbad einen Slot reserviert (warum man da nur von 9:00 Uhr bis 22:00 Uhr reservieren kann, ist mir schleierhaft…), aber dann war beschissenes Wetter und das Ersatzprogramm bestand aus Krafttraining und 2,5 Stunden Ausdauerkurbeln. Das war auch okay.

Für nächste Woche ist wieder bescheidenes Wetter angesagt und ich werde das Schwimmen weiterhin bestmöglich mit Yoga und Krafttraining ersetzen… und irgendwann klappt es dann auch wieder mit dem Wetter und dem Freibad und dem Zeitslot fürs Schwimmen. Die Saison ist ja noch einige Monate entfernt und der Ironman Frankfurt 2021 sowieso, also hilft weiterhin nur Geduld und weitermachen. Bis nächsten Sonntag!

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