Worklife

In dieser Kategorie geht es um Idea-Shaping (Work) und Kunst im weiteren Sinne (Life). Alle Posts aus den Bereichen Fragen ans Ich, Karriere, Kreativität, Schreibarbeit, Sportphilosophie, Übersetzungen finden Sie in dieser Kategorie.

Foodshaming und Essen als Religion im Jahr 2019

Da heute zunehmend die großen Anker der Gesellschaft ‚versagen‘, muss eben das Essen als neuer Marker für Normverhalten und Foodshaming herhalten. Mit ‚versagen‘ meine ich übrigens kein komplettes Versagen, sondern ein spürbares Abwenden. Ein Abwenden von Religion, Konsum, Kapitalismus, Demokratie, Faktenbasis, wertgeprägten zwischenmenschlichen Beziehungen und dergleichen. Es sei natürlich auch eingeräumt, dass all diese Pfeiler …

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Bitte keine Pina Colada – oder: digitale Starthilfen für die Liebe

Wie jedes Jahr habe ich auch dieses Mal meinen guten Vorsatz auf den 1. Dezember vorverlegt – aus dem alleinigen Grund, weil ich im Dezember ohnehin schon immer zu viel zu tun habe und es eine meiner unnützlicheren Charakterzüge ist, mir genau dann in solchen Stressphasen noch etwas on top aufzuhalsen. Vielleicht ist das auch …

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Ich laufe wie ein Fahrrad.

Darf ich vorstellen? Das sind Hyperion, Launch, Ghost und Ravenna, meine treuen Laufbegleiter. Gefunden habe ich sie, nachdem ich mir mit einem Paar Asics-Stabilschuhen und zu wenig Dehnen die linke Wade ruiniert hatte (Schienbeinkantensyndrom vorne, Muskelfaseranriss hinten – dreieinhalb Wochen Laufpause und kein Halbmarathon am 25.6., auf den ich seit Ende Februar mit dem Polar …

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Körperwahrnehmung, körperliche Wahrnehmung und die Macht der Welt über den Körper

Unter all den Übersetzungsaufträgen, die an mich herangetragen werden oder die ich ergattere, sind mir offen gestanden die wissenschaftlichen Übersetzungen die liebsten. Erstens, weil ich die verschwurbelten und komplexen Sätze jeglicher Façon liebe (haben Sie schon einmal einen von einem Niederländer und einer Aserbaidschanerin verfassten englischen Text auf Deutsch übersetzt? Können Sie sich vorstellen, wie …

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Ikigai, oder: ein Venn-Diagramm für den Sinn des Lebens (Teil 2)

Ein paar Tage nachdem ich den ersten Teil dieses Beitrags veröffentlicht und die Visitors per Google Analytics gestalkt hatte, hätte ich beinahe zum wiederholten Mal eine Domain für ein völlig unwirtschaftliches Projekt reserviert und eine Homepage dazu erstellt, die nach liebevoller Aufbauarbeit im digitalen Nirwana gelandet wäre. Es wäre ein Sammelbecken für die echten Suchbewegungen …

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Beziehungen und das „Push and Pull“-Paradox

Nichts ist so kompliziert wie zwischenmenschliche Beziehungen. Komplex können auch andere Dinge sein – Prozesse, Organisationen, Dynamiken –, diese sind aber in den meisten Fällen nicht kompliziert. Sie sind erlernbar und verstehbar; wer das jeweils zugrundeliegende System einmal begriffen hat, der kann seine Eigenschaften und die ihm inhärenten Abläufe analog auf andere Entitäten übertragen. Das …

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Fahrradpoesie

Wecker auf fünf Uhr vorgestellt, Kaffee vorgekocht, Rucksack vorgepackt – Sonnenbrille, Ersatzschlauch, Multiwerkzeug, Wasser, Schlüssel, Taschentuch, Pfefferminz. Vierzehn Tage Fahrrad und ein Dutzend Gegenstände mehr noch dazu; Hose, Jacke, Strümpfe, ein neues Fach in der Kommode, daneben die leeren Kartons von Licht und Pedalen; geisterhafte Platzhalter für das große Ganze, das im Keller steht. Schuhe …

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Ikigai, oder: ein Venn-Diagramm für den Sinn des Lebens (Teil 1)

Alle paar Tage (und insbesondere, wenn ich eigentlich tausend andere Sachen erledigen müsste) denke über den Sinn des Lebens nach, beziehungsweise denjenigen meines Lebens. Der Sinn eines Lebens an sich lässt sich wunderbar unter Bezugnahme auf die persönliche Lieblings-Wissenschaft erklären (Biologie, Philosophie…); der persönliche Sinn entbehrt hingegen jeglichen Wissenschaftsbezugs und es ist ein Wunder, wenn …

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Postjournalismus, oder ein Plädoyer gegen den konstruktiven Journalismus

Vorhin habe ich diesen Artikel auf Meedia gelesen: Constructive Journalism – ist der Hype um den Weltverbesserer-Journalismus schon wieder vorbei? Während der Lektüre musste ich mehrmals stirnrunzelnd innehalten: Anscheinend ist dieser Hype komplett an mir vorbeigegangen; und das, obwohl ich jeden Tag mehrere Newsletter von Onlinenachrichtenmedien lese und von Medien, die über die Medienbranche schreiben. …

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Sex und Transzendenz

Was haben Transzendenz und Transpiration gemeinsam? Nicht viel, außer dass man auf der Suche nach Erleuchtung bei diversen Formen der Meditation durchaus ins Schwitzen geraten kann. Wer sich jetzt auf die Schenkel klopft und an das Kamasutra denkt, dem sei gesagt, dass seine Überlegungen womöglich gar nicht so verkehrt sind. Wobei mich wiederum eine andere …

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„Und das Internet feiert.“

Was haben repräsentative Umfragen und Onlinemedien gemeinsam? Sie ziehen Rückschlüsse von einer kleinen Anzahl Befragter oder Postender auf eine weitaus größere Anzahl, zum Beispiel auf die Bevölkerung eines Staates („50% der Deutschen…“) oder auf „das Internet“ bzw. „das Social Web“ – jüngste Beispiele dazu sind das Hashtag #SchulzFacts (#SchulzFacts: Wie das Social Web mit fiktiven …

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Contenance ist die neue Achtsamkeit

Am 11. Januar forderte die Süddeutsche Zeitung die Rückkehr des Gentleman, der „gelassene Distanz zum Weltirrsinn“ wahren soll – allerdings mit einem Upgrade vom analogen Schwarzweißfilm ins digitale Zeitalter, denn: „gerade im Netz sind kontrollierte Menschen gefragt“. Ich gehe damit d’accord und plädiere gleichzeitig für ein Update des Begriffs Gentleman um Gentlewoman und um Gentleperson. …

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Außeralltägliche Alltagsausnahmezustände

Es gibt wohl Ereignisse im Leben, die einem einfach einmal passieren müssen. Ob man ihr Eintreten nun statistisch belegen möchte, sie aufs Karma schiebt oder schlichtweg als Murphy’s Law abtut, ist wohl Geschmackssache. Oder alle drei, die einem mit vereinten Kräften den Tag schwer machen möchten. Überraschen würde es mich nicht, schockieren, schon gleich dreimal nicht. Vielmehr …

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Buchveröffentlichung: Die Löwen-Liga. Fit für die Karriere

Weihnachten ist zwar schon vorbei, aber die Saison zum Umtauschen ungeliebter Geschenke und zum EInlösen eingetrudelter Gutscheine hat gerade erst begonnen. Noch sind Geist und Fleisch zudem willig und willensstark genug, um die Vorsätze 2017 umzusetzen. Gute Gründe also, um sich für 17,99 ein sagenhafte 409 Seiten starkes Sachbuch mit 47 selbst gezeichneten Illustrationen zum …

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Nichts als die Wahrheit. Nichts ist die Wahrheit.

Ich habe beruflich fast täglich mit Hasskommentaren, Fake-News, Propaganda, Meinungsmache, reißerischen Headlines zu tun. Auch wissenschaftlich gesehen interessiert mich der soziale Kontext, in dem und für den Medienerzeugnisse produziert werden. Im privaten Bereich vermeide ich es allerdings, soweit möglich, mich auch noch auf einer persönlichen Ebene mit diesen Themen zu beschäftigen. Denn solange niemand den …

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Warum Übersetzungsfehler gefährlich sein können

Ich arbeite gerade am Syllabus für den Grundkurs Academic English for Social Scientists, den ich ab kommender Woche an der Universität Augsburg halten darf. In der letzten Session vor Semesterende möchte ich die Studierenden auf eine Thematik aufmerksam machen, die nach meinem bisherigen Erkenntnisstand in der Soziologie momentan nicht diskutiert wird: die Problematik der Übersetzung …

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Haltet die Klappe! … Liebe Single-Frauen 29+

Vorab sei gesagt: Ich gehöre selbst zu dieser Spezies. Deshalb habe ich mir die Freiheit genommen, meinen Kolleginnen in der Überschrift unwirsch über den Mund zu fahren. Der Grund für meinen Beitrag ist eine gefühlte Häufung von Artikeln, die von Single-Frauen 29+ auf diversen Portalen für Frauen veröffentlicht werden. Der konkrete Anlass ist dieser Post …

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Eine Internetzeitreise, Teil 4

36 Posts im Juni 2007, 51 im Juli: Die Ausbeute der Teile 1, 2 und 3. 20 im August, 19 im September, 7 im Oktober, 6 im November und 5 im Dezember 2007: Meine tumblelog-Erinnerungsfahrt geht in die vierte Runde. IMVU, Travian und andere Browsergames sorgen dafür, dass die Fassade meiner Begeisterung für Online-Gaming zu …

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