Bitte keine Pina Colada – oder: digitale Starthilfen für die Liebe

Wie jedes Jahr habe ich auch dieses Mal meinen guten Vorsatz auf den 1. Dezember vorverlegt – aus dem alleinigen Grund, weil ich im Dezember ohnehin schon immer zu viel zu tun habe und es eine meiner unnützlicheren Charakterzüge ist, mir genau dann in solchen Stressphasen noch etwas on top aufzuhalsen. Vielleicht ist das auch… Continue Reading



Ikigai, oder: ein Venn-Diagramm für den Sinn des Lebens (Teil 2)

Ein paar Tage nachdem ich den ersten Teil dieses Beitrags veröffentlicht und die Visitors per Google Analytics gestalkt hatte, hätte ich beinahe zum wiederholten Mal eine Domain für ein völlig unwirtschaftliches Projekt reserviert und eine Homepage dazu erstellt, die nach liebevoller Aufbauarbeit im digitalen Nirwana gelandet wäre. Es wäre ein Sammelbecken für die echten Suchbewegungen… Continue Reading


Ikigai, oder: ein Venn-Diagramm für den Sinn des Lebens (Teil 1)

Alle paar Tage (und insbesondere, wenn ich eigentlich tausend andere Sachen erledigen müsste) denke über den Sinn des Lebens nach, beziehungsweise denjenigen meines Lebens. Der Sinn eines Lebens an sich lässt sich wunderbar unter Bezugnahme auf die persönliche Lieblings-Wissenschaft erklären (Biologie, Philosophie…); der persönliche Sinn entbehrt hingegen jeglichen Wissenschaftsbezugs und es ist ein Wunder, wenn… Continue Reading


Postjournalismus, oder ein Plädoyer gegen den konstruktiven Journalismus

Vorhin habe ich diesen Artikel auf Meedia gelesen: Constructive Journalism – ist der Hype um den Weltverbesserer-Journalismus schon wieder vorbei? Während der Lektüre musste ich mehrmals stirnrunzelnd innehalten: Anscheinend ist dieser Hype komplett an mir vorbeigegangen; und das, obwohl ich jeden Tag mehrere Newsletter von Onlinenachrichtenmedien lese und von Medien, die über die Medienbranche schreiben…. Continue Reading


Contenance ist die neue Achtsamkeit

Am 11. Januar forderte die Süddeutsche Zeitung die Rückkehr des Gentleman, der „gelassene Distanz zum Weltirrsinn“ wahren soll – allerdings mit einem Upgrade vom analogen Schwarzweißfilm ins digitale Zeitalter, denn: „gerade im Netz sind kontrollierte Menschen gefragt“. Ich gehe damit d’accord und plädiere gleichzeitig für ein Update des Begriffs Gentleman um Gentlewoman und um Gentleperson…. Continue Reading


Außeralltägliche Alltagsausnahmezustände

Es gibt wohl Ereignisse im Leben, die einem einfach einmal passieren müssen. Ob man ihr Eintreten nun statistisch belegen möchte, sie aufs Karma schiebt oder schlichtweg als Murphy’s Law abtut, ist wohl Geschmackssache. Oder alle drei, die einem mit vereinten Kräften den Tag schwer machen möchten. Überraschen würde es mich nicht, schockieren, schon gleich dreimal nicht. Vielmehr… Continue Reading


Haltet die Klappe! … Liebe Single-Frauen 29+

Vorab sei gesagt: Ich gehöre selbst zu dieser Spezies. Deshalb habe ich mir die Freiheit genommen, meinen Kolleginnen in der Überschrift unwirsch über den Mund zu fahren. Der Grund für meinen Beitrag ist eine gefühlte Häufung von Artikeln, die von Single-Frauen 29+ auf diversen Portalen für Frauen veröffentlicht werden. Der konkrete Anlass ist dieser Post… Continue Reading


Beate Winter (2014)

Als Fotografin tauge ich nichts, meine Bilder sind bestenfalls Schnappschüsse. Umso lieber jedoch experimentiere ich mit Fotos in Photoshop herum. Ende letzten Jahres war ich bei Beate Winter zum Fotoshooting für ihre Typenagentur Winter hier in München, in der ich seitdem auch eine Sedcard besitze. Beate ist eine ganz wunderbar sympathische Frau mit wahnsinnig viel… Continue Reading


Alles hat seine Zeit

Meistens will man alles auf einmal: Abschluss, Job, Partner(in), Urlaub, Wohnung, Freunde, spannende Unternehmungen, einen Kuss der Muse, die zündende Geschäftsidee. Ich zumindest ertappe mich immer wieder dabei, ungeduldig vieles auf einmal anzufangen und nie zu einhundert Prozent damit zufrieden zu sein, was dabei herauskommt. Wenn ich tippe, schiele ich sehnsüchtig auf meinen Skizzenblock. Wenn… Continue Reading


Manuela Martin (2014), München Hauptbahnhof

Als Amateur-Fotomodell stehe ich seit 2009 ab und an vor der Kamera. Dabei interessiert es mich nicht, besonders attraktiv rüberzukommen, sondern vielmehr zu sehen, wie der jeweilige Fotograf seinen persönlichen Stil auf mich anwendet, mich dadurch verändert und zum Teil seines Werks macht. Ich hatte einige Shootings, bei denen die Künstler hinter der Linse vor… Continue Reading