Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 8: Halbmarathon, Unfall und der ganze Rest

Man kann in einem Tri-Suit auch einen Halbmarathon laufen

Ach herrje. Ich hatte mir vorgenommen, die Woche vor dem Halbmarathon etwas ruhiger anzugehen, schließlich möchte man so einen Lauf erholt, entspannt und einigermaßen bei Sinnen absolvieren. Ja, und dann kam alles – halt, den Spruch spare ich mir, aber auch ohne Gedankenleserfähigkeiten dürfte klar sein, was da stehen sollte. Nennen wir die Woche mal… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Tag 1.

Projekt Iron(wo)man: Triathlon nach Verletzung

Die letzten 12 Monate waren mental und körperlich ziemlich anstrengend, insbesondere die häufigen Wechsel zwischen großartigen Erlebnissen und deprimierenden Rückschlägen. Alles begann mit dem Polar V800 + H7, die mir S. empfohlen hatte, damit ich mein Training zielgerichteter umgestalten könnte. Und so begab es sich, dass es seit dem 14. Februar 2017 (kein schlechter Scherz)… Continue Reading


Bitte keine Pina Colada – oder: digitale Starthilfen für die Liebe

Wie jedes Jahr habe ich auch dieses Mal meinen guten Vorsatz auf den 1. Dezember vorverlegt – aus dem alleinigen Grund, weil ich im Dezember ohnehin schon immer zu viel zu tun habe und es eine meiner unnützlicheren Charakterzüge ist, mir genau dann in solchen Stressphasen noch etwas on top aufzuhalsen. Vielleicht ist das auch… Continue Reading



Ich laufe wie ein Fahrrad.

Darf ich vorstellen? Das sind Hyperion, Launch, Ghost und Ravenna, meine treuen Laufbegleiter. Gefunden habe ich sie, nachdem ich mir mit einem Paar Asics-Stabilschuhen und zu wenig Dehnen die linke Wade ruiniert hatte (Schienbeinkantensyndrom vorne, Muskelfaseranriss hinten – dreieinhalb Wochen Laufpause und kein Halbmarathon am 25.6., auf den ich seit Ende Februar mit dem Polar… Continue Reading


Körperwahrnehmung, körperliche Wahrnehmung und die Macht der Welt über den Körper

Unter all den Übersetzungsaufträgen, die an mich herangetragen werden oder die ich ergattere, sind mir offen gestanden die wissenschaftlichen Übersetzungen die liebsten. Erstens, weil ich die verschwurbelten und komplexen Sätze jeglicher Façon liebe (haben Sie schon einmal einen von einem Niederländer und einer Aserbaidschanerin verfassten englischen Text auf Deutsch übersetzt? Können Sie sich vorstellen, wie… Continue Reading


Beziehungen und das „Push and Pull“-Paradox

Nichts ist so kompliziert wie zwischenmenschliche Beziehungen. Komplex können auch andere Dinge sein – Prozesse, Organisationen, Dynamiken –, diese sind aber in den meisten Fällen nicht kompliziert. Sie sind erlernbar und verstehbar; wer das jeweils zugrundeliegende System einmal begriffen hat, der kann seine Eigenschaften und die ihm inhärenten Abläufe analog auf andere Entitäten übertragen. Das… Continue Reading


Fahrradpoesie

Wecker auf fünf Uhr vorgestellt, Kaffee vorgekocht, Rucksack vorgepackt – Sonnenbrille, Ersatzschlauch, Multiwerkzeug, Wasser, Schlüssel, Taschentuch, Pfefferminz. Vierzehn Tage Fahrrad und ein Dutzend Gegenstände mehr noch dazu; Hose, Jacke, Strümpfe, ein neues Fach in der Kommode, daneben die leeren Kartons von Licht und Pedalen; geisterhafte Platzhalter für das große Ganze, das im Keller steht. Schuhe… Continue Reading




„Und das Internet feiert.“

Was haben repräsentative Umfragen und Onlinemedien gemeinsam? Sie ziehen Rückschlüsse von einer kleinen Anzahl Befragter oder Postender auf eine weitaus größere Anzahl, zum Beispiel auf die Bevölkerung eines Staates („50% der Deutschen…“) oder auf „das Internet“ bzw. „das Social Web“ – jüngste Beispiele dazu sind das Hashtag #SchulzFacts (#SchulzFacts: Wie das Social Web mit fiktiven… Continue Reading


Contenance ist die neue Achtsamkeit

Am 11. Januar forderte die Süddeutsche Zeitung die Rückkehr des Gentleman, der „gelassene Distanz zum Weltirrsinn“ wahren soll – allerdings mit einem Upgrade vom analogen Schwarzweißfilm ins digitale Zeitalter, denn: „gerade im Netz sind kontrollierte Menschen gefragt“. Ich gehe damit d’accord und plädiere gleichzeitig für ein Update des Begriffs Gentleman um Gentlewoman und um Gentleperson…. Continue Reading


Außeralltägliche Alltagsausnahmezustände

Es gibt wohl Ereignisse im Leben, die einem einfach einmal passieren müssen. Ob man ihr Eintreten nun statistisch belegen möchte, sie aufs Karma schiebt oder schlichtweg als Murphy’s Law abtut, ist wohl Geschmackssache. Oder alle drei, die einem mit vereinten Kräften den Tag schwer machen möchten. Überraschen würde es mich nicht, schockieren, schon gleich dreimal nicht. Vielmehr… Continue Reading


Nichts als die Wahrheit. Nichts ist die Wahrheit.

Ich habe beruflich fast täglich mit Hasskommentaren, Fake-News, Propaganda, Meinungsmache, reißerischen Headlines zu tun. Auch wissenschaftlich gesehen interessiert mich der soziale Kontext, in dem und für den Medienerzeugnisse produziert werden. Im privaten Bereich vermeide ich es allerdings, soweit möglich, mich auch noch auf einer persönlichen Ebene mit diesen Themen zu beschäftigen. Denn solange niemand den… Continue Reading


Warum Übersetzungsfehler gefährlich sein können

Ich arbeite gerade am Syllabus für den Grundkurs Academic English for Social Scientists, den ich ab kommender Woche an der Universität Augsburg halten darf. In der letzten Session vor Semesterende möchte ich die Studierenden auf eine Thematik aufmerksam machen, die nach meinem bisherigen Erkenntnisstand in der Soziologie momentan nicht diskutiert wird: die Problematik der Übersetzung… Continue Reading


Haltet die Klappe! … Liebe Single-Frauen 29+

Vorab sei gesagt: Ich gehöre selbst zu dieser Spezies. Deshalb habe ich mir die Freiheit genommen, meinen Kolleginnen in der Überschrift unwirsch über den Mund zu fahren. Der Grund für meinen Beitrag ist eine gefühlte Häufung von Artikeln, die von Single-Frauen 29+ auf diversen Portalen für Frauen veröffentlicht werden. Der konkrete Anlass ist dieser Post… Continue Reading


Ohne Untertitel

Sinnloserweise existiert da online noch eine weitere Website, die ich bis einschließlich April 2015 mit hauptsächlich englischen, teilweise deutschen Texten befüllt habe. Ich würde sie gerne erstens dringen auch auf dieses CyberChimps-WordPress-Theme umstellen und zweitens inhaltlich auf Soziologie umpolen. Nachdem in absehbarer Zeit dafür allerdings keine Zeit sein wird, begnüge ich mich damit, die einzelnen… Continue Reading



Work in Progress, ein Platzhalter-Post

Das Leben ist an sich ein ‚Work in Progress‘, ein (Gesamt-)Werk in Arbeit. Diese Webseite, www.simone-ines.de, ist es momentan ebenso. Der Perfektionist in mir hätte lieber mit der Veröffentlichugn dieser Seite gewartet, bis wirklich alles fertig ist, sämtliche einführenden Posts geschrieben und initialen Galerien angelegt sind. Doch wenn mich das Leben eines gelehrt hat, dann… Continue Reading



Simone-Ines.de: Online und ein ‚Work in Progress‘

Am 1. April 2015 beschloss ich, ein lange gehegtes Gedankenexperiment zum Projekt umzusetzen, nämlich die Seite www.simone-ines.de. In erster Linie ist diese Seite ein so genanntes ‚Work in Progress‘; ein sich ‚in Arbeit‘, also im Prozess seiner Kreation befindendes Werk. Die ersten Menüs, Kategorien, Seiten, Posts sind angelegt, ein simples Design mit einem wunderschönen Motiv… Continue Reading