Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 33: Triathlon-Weihnachtsverlosung, oder: Zeit totschlagen bis zum Sommer

Okay, Triathlon-Weihnachtsverlosung in die Überschrift zu schreiben ist als Clickbait wirklich ganz furchtbar gemein. Aber nachdem ich selbst vorzugsweise immer nur Sachen anklicke, bei denen es etwas zu gewinnen gibt, wollte ich die Chance nutzen und auch auf den Weihnachtsverlosungszug aufspringen. Mitmachen ist übrigens ganz einfach, man muss nicht einmal eine Waschmaschine kaufen!

Ich befinde mich aktuell im Winterloch. Nein, leider hat man mich nicht irgendwo in den Alpen zum Winterschlaf eingegraben und mein Training läuft nach wie vor auf Hochtouren. Aber nachdem ich (trotz original bayrischer Provenienz) nie Skifahren gelernt habe (und das Langlaufen im Skilager anno dazumal quasi traumatisch war, weil einfach die uncoolste Sache der Welt) – und nachdem jetzt tatsächlich der Winter mit Schnee hier Einzug gehalten hat, spielen sich, wie schon in den letzten Wochen, die meisten Trainingseinheiten drinnen ab. Ich habe Spaß daran, aber für die Leserschaft ist das natürlich stinklangweilig. Deshalb also der verzweifelte Griff in die Trickkiste, um alle Hebel in Bewegung zu setzen (wow, zwei Plattitüden in einem Satz!) und mit allen Mitteln (DREI!) das langsame Wegschnarchen der ohnehin schon wintermüden Leserschaft zu vermeiden. Nein, ich führe hier kein Doppelleben als Alleinunterhalterin: Ich trainiere für einen Langdistanz-Triathlon und weder Schnee noch Eis können mich von den sieben Minuten Fußweg ins Gym davon abhalten! Als es noch nicht eisig kalt da draußen war, gab es sogar richtig viele tolle Rennradausfahrten und Läufe im Freien. Wer das jetzt nicht so ganz glauben mag, der darf sich gerne die Zeit bis Weihnachten mit den letzten 32 Wochen Triathlontrainingstagebuch verkürzen: Woche 32, Woche 31Woche 30Woche 29Woche 28Woche 27Woche 26Woche 25Woche 24Woche 23Woche 22Woche 21Woche 20Woche 19Woche 18Woche 17Woche 16Woche 15Woche 14Woche 13Woche 12Woche 11Woche 10Woche 9Woche 8Woche 7,  Woche 6Woche 5Woche 4Woche 3Woche 2Woche 1 und Tag 1.

Werbung, aber noch ohne Zeitmaschine

Glücklicherweise habe ich ein warmes Dach über dem Kopf. Trotzdem zermartere ich mir den manchmal darüber, wie ich den ganzen Triathlonspaß eigentlich finanzieren soll. Denn um richtige Sponsoren zu akquirieren, muss man ja erstmal etwas leisten und ordentlich reinhauen. Wer mich dabei unterstützen will, kann mich sehr gerne materiell, monetär und ideell sponsern. Ein Klick auf das obige Bild führt zu meiner PayPal.me-Seite mit der Möglichkeit, mich mit einem beliebigen Betrag als Einmalsponsor zu unterstützen. Wer Lust hat, kann meinen Lagerbestand auf eBay reduzierenmir mit Material von meiner Amazon-Wunschliste aushelfen (gerne auch gebraucht), über meine Amazon-Affiliate-Links Produkte für sich selbst kaufen (zum Beispiel die tolle Low-Carb-Backmischung von Lizza für die Last-Minute-Plätzchen), meine Fragen auf Quora anklicken oder beantworten, meinen Stevens-Crosser auf listnride ausleihenmir tolle Tipps geben und mit mir trainieren. Auf Wunsch namentliche Erwähnung (oder nicht). Besten Dank!

Ab Januar steige ich auch wieder ins Zeichnungs- und Illustrationsbusiness ein; das sieht dann ungefähr so aus und kann bestellt werden (jetzt schon an die Weihnachtsgeschenke für 2019 denken!) – und ja, Triathlonzeichnungen mache ich auch, realistisch oder abstrakt, mit viel Farbe oder schwarzweiß.

So, zurück zu den wichtigen Sachen: der Triathlon-Weihnachtsverlosung. Ich habe natürlich nicht ganz so hochpreisige Dinge zu vergeben wie Roadbike, TOUR und Konsorten, aber dafür verkaufe ich eure Daten auch noch nicht weiter und ihr müsst weder lustige Gewinnspielfragen beantworten noch beschissene bildbasierte Captchas (Ich bin kein Roboter) ausfüllen („Markieren Sie alle Bilder mit einer Ampel!“ – Und jetzt noch Fußgängerüberwege! – Autos! – Ladenfronten! – FUCK YOU! ICH BIN EIN ROBOTER!). Ihr müsst euch lediglich für meinen Newsletter anmelden; das heißt, dass ihr eine E-Mail bekommt, wenn ein neuer Post veröffentlicht wird. Und auch nur dann. Dazu einfach auf dieser Seite nach oben scrollen und in die Box „Abonnement“ die eigene E-Mail-Adresse eingeben. Und das gibt es (bis jetzt) für alle zu gewinnen, die sich bis zum 24.12. in die Liste eintragen:

„Bis jetzt“ heißt übrigens, dass mir bis nächste Woche wahrscheinlich noch mehr zwischen die Finger kommt, das ich zu verschenken gedenke, also jetzt für den Newsletter (= eine E-Mail, wenn ein neuer Post veröffentlicht wird) anmelden und die Chance auf einen der fucking fantastischen Preise sichern. Man kann mir auch gerne eine Mail mit dem Wunschpreis schicken, dafür habe ich so ein unglaublich tolles Kontaktformular (oder über Facebook etc.)

So, genug Weihnachtsfrau gespielt, zurück zum Training. Oder zu den Sachen, die man auf Facebook so findet, während man auf dem Spinningrad Endurance Miles (Grundlagenausdauer) strampelt oder auf dem Crosstrainer herumhampelt, weil man immer noch nicht wieder laufen kann: Eine, nun ja, „Hommage“ an Frauen, die Sportkleidung immer und überall tragen (ich fühle mich nicht angesprochen!), Gelbwesten in Deutschland!!!, der PEdAL ED feat. bikedress Christmas Gravel Ride am 22. (BITTE SCHNEEFREI!), Kinder, die Radeln lernen (ich hatte irgendwo noch so ein Video, aber das ist zwischen den ganzen Pinguin-Compilations verloren gegangen, die ich mir im Delirium irgendwann mal auf dem Spinningbike reingezogen habe; in solchen Momenten fragt sich mein Gehirn dann, ob ich tatsächlich wirklich Doktorandin bin), Weihnachtsgeschenke für Biker, sowie ein Video mit dem weltbesten Bergläufer (Kílian Jornet Burgada, zweimal Mt. Everest in einer Woche), der trotz aller wahnsinnigen Expeditionen und Erfolge eine sehr gesunde Einstellung hat und ein paar sehr faszinierende Sachen sagt: „[On top of the Mt. Everest,] [y]ou don’t want to spend energy on having feelings, so the only thing you can feel is a deep satisfaction.“ – oder: „And not be afraid of turning around. I turn around like 50% of the time, I go somewhere and it’s like: It was my goal, but I don’t feel ready (…) and it’s this fear that keeps us alive.“ – oder auch das Video vom Sportstudio mit der Bahnradfahrerin Kristina Vogel.

Triathlon-Weihnachtsverlosung

Hier geht es übrigens noch zu einem weiteren Gewinnspiel für ein kleines Trainingslager (macht doch einfach mit und schenkt mir die Reise dann, wenn einer oder eine von euch gewinnt, wäre das nicht ein toller Deal?). Und dann hätte ich da noch drei Links für Leute mit zu viel Kleingeld. Eigentlich wollte ich herausfinden, ob man nicht irgendwo in München das erste Gadget benutzen kann, aber anscheinend kann man es nur kaufen (natürlich kann man sowas in München kaufen, wo auch sonst?): einen Endless Pool (nicht zu verwechseln mit dem Infinity Pool). Oder kennt jemand so einen in München? Mit ein bisschen Kleingeld würde ich ja glatt mein Wohnzimmer in ein Poolzimmer umwandeln; dafür müsste ich nur die Hälfte meiner Wohnzimmereinrichtung noch wegschmeißen. Immerhin würde ich damit dann voll auf der Minimalismus-Welle mitschwimmen. Gadget Nummer zwei ist dann das AlterG-Laufband, auf das V. mich hingewiesen hat. Dieses Laufband kommt ursprünglich aus dem Astronautentraining, wird heute aber für die Reha eingesetzt. Man kann damit das Körpergewicht um bis zu 80% reduzieren und so gelenk-, muskel-, sehnen- und knochenschonend wieder laufen (ach, wäre das nicht großartig für meine Wade?). Es gibt sogar eine Physiopraxis in München mit einem AlterG. Aber ob man dort einfach so mal einen Euro fünfzig zahlen und drei Stunden laufen kann, muss ich erst noch herausfinden. Gadget Nummer drei ist der TacX Magnum Smart. GEHIRNEXPLOSION! Das Ding ist quasi ein Laufband, auf dem man auch Radfahren kann. Was für ein verdammt krasses Teil. Kostet auch nur 8.499 Euro. Schnäppchen! Noch bis zum 18.12. hat das tri-mag eine Partnerschaftskooperation (jaja, erst die Plattitüden und jetzt packt sie auch noch eine Tautologie aus) mit TacX, bei der es 25% auf alle Smart-Trainer gibt… bis auf den Magnum natürlich. Verdammte Axt! Für 6.374,25 Euro hätte ich ihn mir doch glatt gekauft!

Apropos Spinning und Delirium: Spotify hat auch dieses Jahr wieder einen phänomenalen Musikjahresrückblick zusammengestellt, demzufolge ich dieses Jahr 41.323 Minuten Musik gehört habe; das sind 28,7 Tage, also quasi all meine Gym-Sessions ohne die Radfahrten draußen, denn da habe ich keine Stöpsel im Ohr. Dieses Lied habe ich ganze 16 Stunden lang gehört (ist aber auch geil in Dauerschleife beim Laufen) und das sind meine Top 100 Songs 2018. Ich glaube, dass wenig so intim ist wie die Workout-Playliste, also herzlich willkommen in meinem tiefsten Inneren (MIT VIEL EDM UND DANCE MUSIC UNZ UNZ UNZ). Ein paar Songs hängen mir aber mittlerweile echt zu den Ohren heraus. Man bekommt von Spotify auch eine Playlist namens „Tastebreakers“ mit Songs, die man mal stattdessen hören sollte – aber ich haue sowieso jede Woche meine „Discovery Weekly“-Playlist durch und suche nach neuen Songs.

Triathlon-Weihnachtsverlosung

Jetzt aber noch fix zur Trainingswoche. Der Montag ging wie so oft los mit einer langen Schwimmsession. Der Coach hat ein paar wirklich extrem gute, anstrengende und lange Sets im Programm, jeweils zwischen 3.000 und 3.300 Metern, aber dank vieler Drills extrem kurzweilig. Gefühlt stellt sich zumindest ansatzweise mal ein bisschen Fortschritt ein, weil die Arme-Oberkörper-Core-Beine-Koordination etwas besser funktioniert und ich bei 29 statt 32 Zügen pro Minute entspannt bilateral atmen kann, sprich: Ich schaufle ein bisschen weniger hektisch im Wasser herum und setze meine Beine ein bisschen mehr ein. Trotzdem schwimme ich nach wie vor im Dunkeln hinsichtlich der Frage, wie schnell oder langsam ich jetzt aktuell eigentlich 1,5, 1,9 oder 3,6 Kilometer am Stück schwimmen würde, nachdem ich beim Wenden immer ein paar wertvolle Sekunden verliere. Aber nachdem ich auch diese Woche keinen Urlaub irgendwo im Warmen gebucht habe, werde ich auf diese Frage noch ein Weilchen länger die Antwort suchen.

Nach dem Schwimmen dann ein Intervallset auf dem Crosstrainer und 90 Minuten Endurance Miles auf dem Spinningbike. Das mit den Intervallen auf dem Crosstrainer ist natürlich höchst unbefriedigend, weil ich nie die Herzfrequenz erreiche, die ich beim Laufen erreichen würde, aber wie immer besser als gar nichts.

Am Dienstag dann drei Stunden Mixed Zones auf dem Spinningbike (steady, easy, effort, easier, effort, standing, easy) und V. auf dem Bike neben mir. In Gedanken sind wir beide wohl auf dem Queen K Highway, auch wenn man sich dort wohl kaum so großartig unterhalten kann. Danach durfte ich dann das zweite lange Schwimmset der Woche absolvieren (diesmal eine Kraulpyramide ohne Drills) und beim Anblick der eingeschneiten Dachterrasse gleich mal prophylaktisch eine Runde frieren, weil ich im Schneesturm nochmal raus und zur Physio musste. Nein, das Skelett da rechts im Bild ist nicht meine Physiotherapeutin.

Triathlon-Weihnachtsverlosung

Am Mittwoch zur Abwechslung mal vertauschte Trainingsteile, also zuerst Crosstrainer, dann Schwimmen (jap, wieder 3.000 Meter mit Drills) und dann nochmal Endurance Miles auf dem Spinningbike. Donnerstag wieder eine lange Spinning-Session und V. war auch wieder mit von der Partie. Dafür danach dann nix mehr Training, sondern mein erstes Highlight der Woche: 90 Minuten Tiefenmassage. Holy Moly, hat das gutgetan! Meine letzte Massage ist gefühlt Äonen her und nach der Session habe ich mir geschworen, mich definitiv im Januar wieder durchkneten zu lassen, weil es so entspannend ist und den Muskeln so unendlich guttut. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Knoten in meinem Nacken und meinen Beinen waren, auf jeden Fall bin ich zwischendurch immer wieder weggeknackt, bis mich dann eine besonders fiese Stelle wieder aus dem Halbschlaf gerissen hat.

Triathlon-Weihnachtsverlosung

Jedenfalls war ich am Freitag dann genauso entspannt wie dieser kleine verunglückte Schneemann, der bei Fitness First faul auf der vorderen Dachterrasse (ja, wir haben zwei) herumlag. Nein, ich war am Freitag genauso fertig wie der Schneemann, zumindest nach Schwimm- und Crosstrainersession. Das war eigentlich äußerst zufriedenstellend, aber etwas kontraproduktiv für die wohl heftigste Spinningsession seit Beginn der Spinningsaison. Ich hätte mich mal besser an die Zeitvorgaben meines Coaches halten sollen, denn die fast viereinhalb Stunden auf der Todesmaschine waren aufgrund der Vorermüdung der vorangegangenen Tage ein bisschen anstrengender als sie es hätten sein müssen – und ich habe die 10% weniger leisten können, die ich hätte leisten können, wenn ich sie nicht schon an den vorherigen Tagen verpulvert hätte. Die Session war aber auch unauffällig als „Long Ride“ getarnt, der es aber in sich hatte: Erste Stunde Drills (ich habe 3×12 Minuten von einer 6×12-Minuten-Einheit gemacht, die jetzt meine Lieblingshardcoreeinheit anstelle der Hill Repeats ist, die ich in den vorherigen Wochen immer wieder samstags durchgekurbelt habe). Zweite Stunde viel Widerstand, geringe Drehzahl und alle fünf Minuten davon immer eine Minute im Stehen. Dritte Stunde 9-Minuten-Intervalle, 3 Minuten easy. Vierte Stunde 4-Minuten-Intervalle, 1 Minute easy. Und dann ausrollen. Gegen Ende kamen auch noch V. und R. dazu, die bei ihren Bikes kleine Wechselzonen aufgebaut haben und Bikeruns auf dem Programm stehen hatten – quasi die ultimative Motivation, die letzte Stunde und den Cooldown auch noch gut durchzuziehen.

Danach ging es dann zu einer Stippvisite für Geburtstagsnachfeier & Weihnachtsmarkt in die Heimat. Danke an dieser Stelle an meinen künftigen Schwager L., der den Fotodienst übernommen hat, nachdem ich intelligenterweise mein externes Gehirn abends vergessen hatte. Ich will ja keine (unbezahlte) Werbung machen, aber Burghausen ist wirklich eine der schönsten Städte Deutschlands überhaupt und ich überlege schon das ganze Jahr, wie man dort wohl einen Triathlon auf die Beine stellen würde. Für eine Sprintdistanz würde es locker reichen, vielleicht auch für eine Olympische. Schwimmen im Wöhrsee, Radeln nach Österreich und Laufen auf der weltlängsten Burg und um den See: Das hat doch was. Die Weltmeisterschaften im Eisschwimmen fand dort immerhin schon dreimal statt, seit 2018 leider nicht mehr.

Jedenfalls habe ich den Sonntagmorgen dann dafür genutzt, bei irgendwas um die -2°C frei nach dem Motto von The Oatmeal die Laufstrecke um den Wöhrsee unsicher zu machen. Die Wade ist im Lauf der Woche wieder besser geworden, und ja, der Lauf heute war regenerationstechnisch wieder ein Rückschritt, aber… tja, ein vernünftiges Argument fällt mir tatsächlich nicht ein, außer dass es der Seele unendlich guttat, mal wieder draußen herumzuhampeln. Gut für das Immunsystem war es auch – und ich habe mich kopfschüttelnd daran erinnert, wie sehr ich es früher gehasst habe, wenn wir im Sportunterricht an den Wöhrsee getrabt sind, um dort zu laufen. Da der Wöhrsee in der Altstadt unterhalb der Burg liegt, ging es zwischendurch ein paar viele Treppen vorsichtig gehend hinunter, dann vier Runden à 2 Kilometer um den See (zwei gegen und zwei im Uhrzeigersinn, damit bei Strava ein paar PRs herausspringen, höhö), dann einen relativ steilen Berg hoch und über den Asphalt zurück zum Sonntagsfrühstück.

Die Stimmung war nahezu poetisch; kalte Winterfarben, gepaart mit einem einwandfreien Sonnenaufgang. Und auch wenn das jetzt ein wenig abstrus klingt: Die Storyline des Laufs um den See war nach dem Richtungswechsel ganz anders, fast wie eine ganz andere Welt. Andere Anstiege, andere Abbiegungen, ein ganz anderer Spannungsbogen. Ich hätte noch stundenlang so langsam im Rekon-/GA1-Bereich weitertraben können, nur meine Wade wollte natürlich nicht, also sind es insgesamt nur 13,5 Kilometer im Schneckentempo geworden. Lustigerweise habe ich auf den fünf unterschiedlichen Segmenten sogar vier Pokale geholt – entweder verwenden die schnellen Läufer*innen in Burghausen kein Strava oder sie laufen einfach woanders. Nächstes Mal weite ich die Runde dann noch aus und laufe hintenrum auf der Herzogbadstraße und hinauf zum Pulverturm – Hauptsache kein Asphalt und mehr bergauf als bergab, denn Asphalt und bergab sind nach wie vor einfach tödlich für die Wade.

Nach der Rückkehr nach München ging es noch für eine kurze Kraftsession ins Gym und damit war die zweite Load Week auch schon wieder erledigt. Ich kann es kaum erwarten, morgen endlich wieder im Wasser herumzutollen, wohoo!

Nebenbei habe ich auch noch meinen neuen Salomon-Laufrucksack zum ersten Mal ausgeführt – mit zwei 500ml-Flaschen, die im Gegensatz zu einer halbvollen Trinkblase nicht wie eine Miniaturwaschmaschine klingen, weil das Wasser herumwabbelt. 1l reicht im Winter auch dicke. Und nachdem mein ansonsten tolles China-Headset mal wieder gestorben ist, war ich sowohl am Samstag als auch bei dem Lauf am Sonntag ohne Beschallung unterwegs – am Samstag war es eine Challenge für den Kopf, am Sonntag einfach nur genial im Freien in absoluter Stille. Sollte ich häufiger so machen.

Der nächste Lauf steht am 23.12. an (wieder etwas mehr als eine Stunde) und dann kommt eigentlich am 25.12. mein traditioneller langer Weihnachtslauf. Ich bin gespannt, was die Wade bis dahin so macht und ob das Ding nicht vielleicht doch irgendwann mal ganz gut wird. Ansonsten: guten Weihnachts-Countdown allerseits, und nicht vergessen: Gewinne gibt’s nur bei Anmeldung zum Newsletter, also ran ans Formular.

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