Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 23: Coaching, Zipperlein und Fragen über Fragen

Da haben wir den Salat. Kaum reduziert man das Trainingsvolumen, macht man sich tausend Gedanken zu Coachtraining, Trainingsplänen, Planerfolgen und Erfolgsfaktoren. Tolles Wortspiel mal wieder, nicht wahr? Das kommt vom Gehirnübertraining, weil ich definitiv zu viel über den ganzen Triathlonzirkus nachdenke. Also hopp, hopp, ran an die Gedankensprünge.

Was haben Gehirnzellen und Triathlontraining gemeinsam, außer dass Letzteres für die Produktion von Synapsen bei Ersteren hilfreich sein soll? Bestimmt jede Menge, aber konkret sind das die Zutaten für meine sportliche Reise auf dem Weg zum Ironman. Startschuss für das Projekt war der 1. Mai, ein Ende ist noch lange nicht absehbar. Deshalb haue ich hier ganz im Sinne des Gehirnjoggings einmal pro Woche für einen Trainingsbericht in die Tasten, gewürzt mit allerlei Randinfos für diejenigen, die sich in dieser sportlichen Wunderwelt schrittchenweise vorantasten, so wie ich. Dabei fallen mir dann zwischendurch immer wieder richtig bescheuerte Dinge ein, so wie beim Stichwort Wunderwelt die Vorstellung eines Triathlon-Themenparks mit Finisherline-Fotowand, Queen-K-Highway-Achterbahn, Strömungskanal mit Meereswasser… Äh, ja. Da sieht man mal, was der Triathlon mit meinem Gehirn schon angestellt hat. Mehr davon gibt es in den Blogbeiträgen der vergangenen Wochen, nämlich genau hier: Woche 22, Woche 21Woche 20Woche 19Woche 18Woche 17Woche 16Woche 15Woche 14Woche 13Woche 12Woche 11Woche 10Woche 9Woche 8Woche 7,  Woche 6Woche 5Woche 4Woche 3Woche 2Woche 1 und Tag 1.

Wie immer an dieser Stelle kurz eine kleine Werbeunterbrechung, bevor es mit dem gedanklichen Sammelsurium der vergangenen Woche weitergeht. Triathlon geht nicht nur an die Energiereserven, sondern auch an die monetären Reserven , deshalb freue ich mich über Sponsoren, die mich via PayPal.me unterstützenmeinen Lagerbestand auf eBay reduzierenmir mit Material von meiner Amazon-Wunschliste aushelfen (gerne auch gebraucht), über meine Amazon-Affiliate-Links Produkte kaufen (z.B. metavirulent zur Erkältungsprävention), meine Fragen auf Quora beantworten oder mir tolle Tipps geben und mit mir trainieren. Besten Dank – den vollständigen Werbetext gibt es außerdem hier.

Ich darf mir diese Woche selbst auf die Schulter klopfen, weil ich mein Trainingsvolumen auf 80% reduziert habe. An den meisten Tagen sogar freiwillig. Nur am Freitag und am Sonntag hat es sich eher so angefühlt, als würde mein Körper mir gepflegt den Mittelfinger zeigen und mir zwangsweise ein bisschen Pause verordnen. In den diversen Triathlon-Gruppen auf Facebook sprechen alle weiterhin von Off-Season und Motivationsloch – bei mir sind es eher Schnupfen und diverse Zipperlein in den Beinen, die mich ausbremsen. Doof. Aber so ist das eben, wenn der Herbstwind Milliarden von Bakterien und Viren durch die Luft schleudert. Vielleicht sollte ich mich einfach bei irgendsoeiner bescheuerten Auswandererserie casten lassen und die Zeit von Oktober bis März in wärmeren Gefilden verbringen, während ich versuche, dort mit einem Euro fünfzig ein Strandcafé zu eröffnen, ohne die jeweilige Landessprache zu sprechen. Klingt in meinen Ohren nach einem sehr vernünftigen Plan. Wie kam ich jetzt vom Trainingsvolumen zum Auswandern? Egal.

Auswandern würde ich dann tatsächlich am liebsten erstmal nach Hawaii, vor allem um dort einmal die Ironman World Championship mitzuerleben. Am 13. Oktober ist es soweit und man darf gespannt sein, was dort passieren wird. Ich setze bei den Männern angesichts der verletzungsbedingten Ausfälle auf Lionel Sanders und (wie alle) auf Daniela Ryf. Die Verletzungen bei den Profis geben einem auch wieder zu denken. Wenn selbst Sportler unter Dauerbetreuung nicht davor gefeit sind, sich aufgrund von Überbelastung oder Übertraining etwas zu brechen, dann ist das kein gutes Aushängeschild für den Sport. Hält mich das davon ab, mich voller Motivation auf die nächste Saison zu freuen? Nö. Aber natürlich macht man sich dann automatisch mehr Gedanken über das eigene Training, und das ist auch nicht verkehrt.

Coaching mit Kuchen

Hier zwischendurch ein Bild von dem leckeren Stück Maulwurftorte, das es im Café FreiZeit in Bairawies auf der Samstagsfahrt mit Rennradln München gab.

Passend dazu gibt es eine weitere Sache, über die ich viel nachgedacht habe: Coach oder nicht Coach, das ist hier die Frage! Von Plattformen wie Time2Tri und Trainingpeaks, die ein bisschen wie virtuelle Coaches sind und auch den Austausch zwischen Athleten und echten Coaches vereinfachen, über Trainingspläne von Triathlon-Szene oder dem Triathlon-Magazin bzw. tri-mag.de oder von Ironman selbst bis hin zu virtuellen Coaches irgendwo in der Welt (Australien, anyone?), Ironman U und Coaches aus Fleisch und Blut hier in München, solche für Alles und solche nur fürs Schwimmen: Es gibt so viele Optionen, noch mehr Geld in diesen Sport zu investieren, unglaublich! Und was für Unmengen an Geld das auch sind. Da kommen zur Leistungsdiagnostik und dem Bikefitting (irgendwann™) noch Ausgaben hinzu, deren schiere Höhe mich weiterhin dazu treibt, wie eine Bescheuerte Müllermilch zu trinken, weil man da ja noch 50.000 Euro gewinnen kann. Beziehungsweise: zu löffeln. Ich friere das Zeug nämlich ein und esse das dann als Eis-Ersatz. Jetzt kennt meine werte Leserschaft mein allerdunkelstes Geheimnis. Aber dadurch ist mein Eiskonsum in diesem Sommer deutlich zurückgegangen (OK, bei all dem Training bleibt ja auch wenig Zeit fürs Eisessen, mal abgesehen von den Ausfahrten mit anderen Eisliebhabern). Von Coach zur Müllermilch in einem Absatz, das muss man auch erstmal schaffen.

Bei Eis und Coaches muss ich natürlich sofort wieder an ein Trainingslager denken (yeah, Gewinnspiele!). Diesmal bin ich auf eines gestoßen, bei dem man auf Kreta wie die Götter trainieren können soll. Ich stelle mir das zwar schwer vor mit dem typischen Toga-Göttergewand und all den Spielchen, die die hohen Gottheiten mit den niederen humanen Wesen so treiben, aber hey, wenn ich dafür schwimme wie Poseidon (minus Dreizack), radle wie Ares und laufe wie Hermes, dann bin ich mit allem Göttlichen d’accord. Die nächste Investition auf der Liste (wobei ich eher mit den Balearen liebäugle).

Apropos Investitionen. An meinem FELT B12 prangen jetzt zwei (gebraucht günstig erstandene) Lezyne Carbon Cage Flaschenhalter (wieso ist das Bild bei Amazon auf den Kopf gestellt?) und neben dem Rad liegt zumindest schonmal ein MONSTER namens Profile Design FC35 Trinksystem, allerdings in Schwarz. Fassungsvermögen: 1 Liter, das sind 250+ mehr als das FC25. Und es sieht aus wie ein Raumschiff. Yeah! Davor hatte ich probeweise mal das Aero HC Trinksystem bestellt (… das aussieht wie ein U-Boot), aber das sieht einfach zu hässlich aus, die Stylepolizei hätte das niemals approved. Vorteil an dem Trinksystem ist auch, dass es mit einer Halterung kommt, an der man den Fahrradcomputer festmachen kann. Das Computer Mount ist zwar praktisch, sitzt aber nicht zu 100% fest und für dieses handwerkliche Kunstwerk fehlt mir leider die Stichsäge. Irgendwo habe ich auch einen Blogbeitrag gelesen, in dem ein pfiffiger Athlet das Mount durchbohrt und mit Kabelbindern an den Hörnern fixiert hat, allerdings war das nicht ganz so gut für die zarte Haut an den Händen. Wenn das Trinksystem passt, habe ich zumindest an der Zeitmaschine keine Probleme mehr damit; und vielleicht gebe ich auch irgendwann demnächst einfach auf und besorge mir die Aero-Radhalterung für den V650.

Mit gutem Coaching zur perfekten Radformation

Diesmal ein Bild von der Rennradkolonne unserer 23er Truppe bei der Samstagsausfahrt von Rennradln München. (Merkt man, dass ich die Fahrt total genial fand und immer noch supergeflasht bin von dem 28er Schnitt auf 133km bei 1100 HM?)

Ein weiteres Thema hat mich die Woche über beschäftigt: Marathon am 14.10., ja oder nein? Nach zwei Wochen fast kompletter Laufpause (ein bisschen im Fitnessstudio mal ausgenommen) war ich diese Woche wieder laufen, einmal lang und dreimal sehr kurz, um irgendwie herauszufinden, ob mein Körper bereit ist für 42,2 Kilometer, nachdem der letzte Lauf 30+ jetzt schon drei Wochen her ist. Wie es der Zufall so will, bin ich auf einen Blogbeitrag auf tri-mag.de gestoßen, in dem der Autor auch von seinen (etwas ambitionierteren) Marathonplänen berichtet und wie ihm eine Schambeinentzündung dann am Ende einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Die Läufe waren gut bis mäßig prickelnd, also gebe ich mir jetzt bis Donnerstag für die Entscheidung. Hinzu kommt natürlich auch der Schnupfen, mit dem ich das Vorhaben sowieso vergessen kann, wenn er nicht endlich weggeht. Dabei habe ich mich brav von der Wiesn und sonstigen Bazillenschleudern ferngehalten (obwohl diese Wiesn-Wanderungen bestimmt lustig gewesen wären), aber Meckern hilft nicht (ist das ein Upgrade vom Jammern der letzten Woche zum Meckern des heutigen Beitrags?). Okay, genug gemeckert. Lieber noch ein bisschen träumen. Zum Beispiel wie diese 15 Profi-Athleten (und -innen), die ihre Ziele für Kona mit DT Swiss geteilt haben. Oder von mehr oder weniger gut gelungenen Ironman-Tattoos, für die es sogar ein eigene Facebook-Gruppe gibt.

Jetzt aber kurz und traumlos zur Wochenübersicht:

Montag war zunächst mal wieder Schwimmtag. Oder: Schwimmtechniktag. Mit Schnupfen schwimmen macht nach wie vor keinen Spaß / Sinn, also blieb es diese Woche auch bei zwei Schwimmeinheiten insgesamt. Ich sehne das Schwimmtechnikseminar Ende Oktober herbei, damit ich danach hoffentlich mit mehr Elan und einem richtigen Plan endlich wirklich besser werden kann… dann hoffentlich auch ohne Schnupfen. Danach habe ich mal wieder meine Lieblings-Spinning-Pyramide (die mit den 3 Stunden von Widerstand 35 bis 75 und dann zurück bis auf 50 oder 55 und damit dann den Rest) abgespult. S. (mal wieder ein anderer S.) hat mir den Tipp gegeben, mich mal an den Trainingsplänen (schon wieder welche, haha) vom Global Cycling Network zu orientieren und mir als Richtwert 60-80 Minuten Intervall plus 15 Minuten Ein- und Ausfahren ans Herz gelegt. Alright, das sind 61 Stück (mit Videos und einer knackigen Einführung), die werde ich mal durchackern. AM STÜCK! YEAH! (j/k)

Dienstag war der Tag der geilen Frisur. Wenn meine Haare in schweißnassen Strähnen so sexy über der Stirn kleben, erinnert mich das immer an die Männer mittleren Alters, die verbliebene Haare über ihren ansonsten eher kahlen Schädel kämmen. Brrr.

Also nein, eigentlich war Dienstag der Tag eines superguten Kraftausdauergymtrainings. Ich habe (nach dem Warmup) meinen Lieblingsschlitten mit Gewicht zehnmal durch die Gegend geschoben, seit langer Zeit endlich einmal wieder Klimmzüge mit Gummi (nie ohne… ja, sorry, der blöde Spruch bot sich an), Air Squats, Deadlifts, Anreißen, Langhantel-Rudern, Jackknives gemacht und bin dann auf diversen Laufbändern ein bisschen gerannt (schmerzfrei, wohoo) und auf dem Crosstrainer herumgehampelt. Das war gut. Richtig gut. Und zwar so gut, dass ich bis einschließlich Samstag (!) Muskelkater IN DEN ARMEN hatte, und zwar in den Unterarmen und vor allem IN DEN ELLENBEUGEN von den Deadlifts und vom Rudern! Argh! Das ist doch die Höchststrafe! Und der V800 hat mich geflatlined, also nach einer Stunde einfach keine Lust mehr gehabt, eine andere Herzfrequenz anzuzeigen als 111. Toll.

Am Mittwoch war Feiertag und ich bin aufs Ganze gegangen, sprich: wieder draußen laufen. Es war zwar ziemlich kalt, aber einigermaßen trocken, also beste Voraussetzungen für hoffentlich schmerzfreies Herumhoppeln. Ich bin übrigens tatsächlich mal an der Isar entlang nach Süden gelaufen, endlich, endlich! Yeah! Die ersten 11km habe ich im Geschwindigkeitsrausch auf Zeit gemacht (5:16/km, bin zufrieden) und dann nochmal 15 sehr langsam (5:56/km), um zu schauen, was meine Beine so sagen. Sie sagten: okay. Der verstauchte Fuß meldete sich dann in Form von einer Muskelverhärtung in der linken Wade, aber keine größeren Kollateralschäden und somit: ein Funken Hoffnung.

So sieht übrigens Hoffnung nach 26 Kilometern aus.

Und so am Donnerstagmorgen bei der zweiten Schwimmeinheit der Woche. Um 5:30 Uhr aufstehen wird nicht wirklich einfacher, wenn es morgens so lange dunkel ist und ich freue mich auf die Zeitumstellung Ende Oktober. Weiß jemand, was eigentlich bei der europaweiten Abstimmung zur Abschaffung der Zeitumstellung letztendlich herausgekommen ist? Hoffentlich tut sich da in den nächsten Monaten etwas. Mir ist es eigentlich hupe, ob wir bei permanenter Sommer- oder Winterzeit bleiben, weil es so oder so im Sommer zu früh hell wird und im Winter zu spät. Und so einen schönen Sonnenaufgang gibt es sowieso ungeachtet der gerade vorherrschenden Zeit:

Donnerstag also Schwimmtechnik und wieder die Spinning-Pyramide. Kann man abspulen, geht gut und treibt die Beine an.

Freitag war der geplante ich-mache-mal-wenig-und-nenne-es-Pausentag-Tag, also bin ich morgens erstmal zum lockeren Laufen aufgebrochen. Meine Beine hatten keine rechte Lust (siehe oben: Mittelfinger) und ich bin nach fünf Kilometern wieder heimwärts getrottet. Seit den Läufen am Mittwoch habe ich begonnen, während dem Laufen Fotos zu schießen und mal zu schauen, ob und wenn ja, was das eigentlich ergibt. Okay, dieses hier von den genialen Graffitis unterhalb des Hügels vor dem Friedensengel wurde im Stehen geschossen, aber die etwas trist aussehenden Landschaftsaufnahmen da oben vom Mittwoch sind on the fly run entstanden. Ich werde nur zur Starfotografin, meine zwickende Wade sagt mir das gerade. Wirklich. Danach war ich nur noch kurz eine Stunde im Gym und habe mich dann ausgiebig erholt, um bereit zu sein für das Highlight der Woche am Samstag.

Ich bin tatsächlich auch wirklich geflasht. Nicht von dem 5km-Lauf früh morgens am Samstag (von dem dieses Foto stammt), sondern von der Gruppenausfahrt mit Rennradln München zum Hechenberg und zurück über das Café FreiZeit in Bairawies. Ich habe ja schon lange keine richtige Gruppenausfahrt mehr gemacht, weil immer irgendwas war (und ich manchmal zu feige, weil ich mir den Schnitt nicht zugetraut habe), aber bei der Runde von S. (ja, der von oben) wollte ich diesmal gut erholt und taufrisch mit dabei sein. Und es war genial!

Zu Beginn waren wir 23 mit recht großem Frauenanteil und sind in zwei Gruppen ab dem typischen Treffpunkt gen Süden gestartet. Das Tempo war gut, die Anstiege oft wegdrückbar (bzw. die Gruppe wieder einholbar, wenn ich doch mal ein paar Sekunden länger gebraucht habe), der Windschatten riss nicht ab und die Gruppen sind sehr gut gefahren. S. hat auch sehr gut geführt und hatte die Gefahrenstellen im Blick, so dass man sich wirklich gut auf die Beine konzentrieren konnte und einfach nur treten musste. So ein bisschen im Tunnel war ich da schon stellenweise und die Zeit verging entsprechend wie im Flug. Ganz zu schweigen davon, dass Kaiserwetter war und die Hälfte von uns noch vor Beginn der Fahrt Arm- oder Beinlinge ausgezogen und in sämtlichen verfügbaren Taschen verstaut hat. Am Ende kam dann bei 133 Kilometern und 1.145 Höhenmetern für mich ein Schnitt von 28,0 dabei heraus mit einigen Pokalen und vielen PRs – das ist quasi Gruppenfahrtweltrekord für mich diese Saison. Ich habe mich auch wirklich ins Zeug gelegt und die Beine brennen lassen, mein Puls ging hoch bis auf 158, das ist auch Weltrekord fürs Radeln.

Und in dem überaus schnuckeligen Café FreiZeit hätte es sogar Einhornkuchen gegeben, aber ich habe dann doch die Maulwurftorte genommen (siehe oben), mir war mehr nach Krümeln als nach Einhornglitter.

Dummerweise habe ich dann heute gemerkt, dass ich bei dem Ride gestern an meine schnupfenbedingt doch eher etwas schneller zu erreichende Grenze gegangen bin. Eigentlich wollte ich heute wieder kurz laufen und dann eine Runde zum Humbacher Berg drehen (mit dem ich seit dem MAAP x Bikedress-Ride noch eine Rechnung offen habe), doch mein Körper hat mir zum zweiten Mal diese Woche den Mittelfinger gezeigt und somit war nach den 5 Kilometern (von denen der V800 auch nur die Hälfte aufgezeichnet hat, wtf) komplett Schluss. Ich werfe gerade sehnsüchtige Blicke auf mein geschniegeltes TT und mein gestern wenigstens mal wieder warmgefahrenes RR, aber meine Beine mögen einfach nicht. Hinzu kommt, dass das Wetter doch nicht so geil ist, wie es eigentlich hätte sein sollen: Von wegen 20°C und Sonne, nachts hat es geschifft und heute ist es kontinuierlich bedeckt mit vereinzelten Sonnenstrahlen bei ungefähr 15°C. Kein Grund, sich nicht aufs Rad zu schwingen – aber die müden Beine wollen Ruhe und die gebe ich ihnen jetzt zähneknirschend, obwohl es mir gar nicht in den Kram passt. Dann eben morgen wieder mit Power und heute Schonfrist.

Alsdann bis nächsten Sonntag, der mit etwas Glück einen Marathonbericht mit sich bringt, denn: Marathon is still on, aber nur, wenn ich im Laufe der Woche meine leichten Beine zurückbekomme. Drückt mir die Daumen!

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