Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 20: So fährt sich also ein Triathlonrad

Zeitfahrmaschine, Triathlonrad, Triathlon Zeitfahrrad, TT Time Trial Bike…: Viele Bezeichnungen für nicht ganz dasselbe, aber immer mit zwei geteilten Zielen: Aerodynamik und Speeeed. Was das jetzt wieder mit der Ironman-Trainingswoche 20 zu tun hat, das ist in vielen Schachtelsätzen fix erklärt. Was genau ein Triathlonrad ist, das erklärt die Wikipedia besser und vor allem prägnanter… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 19: Ein Radmarathon in Regensburg

Zu Fuß fehlt er mir noch, der Radmarathon, äh, Quatsch, der Marathon. Aber auf dem Rennrad habe ich jetzt endlich auch einen offiziellen RTF-Radmarathon in den Beinen. Im Gegensatz zur Fußvariante hat der nämlich nicht 42, sondern mindestens 200 Kilometer – und genau dafür ging es am Sonntag um fünf Uhr morgens nach Regensburg. Aber… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 18: Trainingsziele setzen & nicht durchdrehen. AHHHHHH!

De facto haben mich die neuen Trainingsziele diese Woche davor gerettet, bei dem Scheißwetter einfach gepflegt durchzudrehen, denn ich hatte zwischendurch wirklich Lagerkoller. Eine einzige 85-Kilometer-Fahrt mit dem Rennrad ist diese Woche drin gewesen und ich frage mich, ob ich überhaupt noch weiß, wie das Radeln funktioniert, wenn es morgen hoffentlich endlich wieder schön genug… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 17: 3MUC Triathlon, Olympische Distanz Nummer 2

Sonntag war wieder Triathlon-Tag: Die Olympische Distanz des 3MUC-Triathlons fand bei suboptimalen Wetterbedingungen an der Regattastrecke in Oberschleißheim statt. Aber da ist ja noch so viel mehr passiert zwischen Montag und Samstag… Nein, hier wird nicht für Olympia trainiert: Die Olympische Distanz ist eines der Triathlon-Formate, das Amateure und Profis weltweit mit mehr oder minder… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 16: Wendelsteinrundfahrt und Saisonplanung

Mein Sturschädel hat die Saisonplanung für 2018 dezent verkompliziert. Aber würde ich meinen Dickkopf eintauschen, wenn ich könnte? Nein! Immer fein mit dem Kopf durch die Wand! Nach langem (innerem) Ringen hat sich 2018 allerdings die Vernunft durchgesetzt. Aber nicht ohne die Aussicht auf echte Highlights im Jahr 2019, die natürlich jetzt schon alle vorgeplant… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 15: Ernährungsstrategie und eine energetische Berg-Tal-Fahrt

Eigentlich halte ich meine Ernährungsstrategie für recht vernünftig. Sie lautet: Sich mit gesunden Sachen sattessen, Kohlehydrate nur während bzw. kurz nach dem Training, ab und zu mal ein Eis, kein Alkohol. Sagen wir es mal so: Das geht besser. Zwar versagt gegen die energieraubenden Wetterkapriolen vermutlich jede Ernährungsstrategie, aber man kann ja mal ein bisschen… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 14: Trainingsvolumen und Sommerhitze

Trainingsvolumen und Sommerhitze

Da kam ich gestern gerade – glücklich und zufrieden mit dem Trainingsvolumen der vergangenen Woche – von einer neunstündigen Radrunde und musste verschwitzt, verdurstet und verbrannt laut loslachen, als die folgende Nachricht aufpoppte: „Hallo Simone, da du bei der Hitze mal nicht exzessiv Sport machen solltest, hättest du ja vielleicht Zeit für ein Kaltgetränk…“ Na… Continue Reading



Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 12: Techniktraining und Trainingstechnik

Ich musste mich die Woche über wirklich anstrengend, um neben Einheiten im Techniktraining zumindest ein oder zwei halbwegs interessante Erlebnisse für die Berichterstattung zu Woche 12 zusammenzukratzen. Dafür bin ich extra frontal in einen Busch gerast, habe Geld ausgegeben und infolgedessen meine Sponsoring-Initiative gestartet. Here we go, es folgt der Rückblick auf Ironman-Woche 12! Warum… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 11: Premiere! Die erste Triathlon-Erfahrung

Eigentlich hatte ich die Hoffnung für meine erste Triathlon-Erfahrung aufgrund der Fußschmerzen schon aufgegeben – und zwar so weit, dass der Titel dieses Blogposts eigentlich „Sieg der Vernunft“ lauten sollte. Aber dann kam einer mit magischen Händen und alles war gut. Halleluja. Ich fülle gerade meine Energiedepots wieder auf, denn – Zitat eines Mitteilnehmers von… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 10 – Hurra, eine Sportverletzung

Statt „Sportverletzung“ hätte die Zusammenfassung der vergangenen Woche so viele schöne Titel tragen können: „Laufrekord geknackt“ war ein Top-Anwärter, ebenso „200 Kilometer und mehr“ oder „Trittfrequenztollereien“ und „Sind das schon Schwimmhäute zwischen den Fingern?“. Stattdessen ist es nun die Sportverletzung geworden – aber keine Sorge, ganz so schlimm ist es diesmal nicht. Glaube ich zumindest…. Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 9: Weitschwimmen und Rennradeln

Nachdem Woche 8 ganz im Zeichen des Halbmarathons stand, folgte folgerichtig eine Woche mit Weitschwimmen und Extraweitradeln. Die Unfall-Albträume haben sich gelegt, dafür wird mir langsam wegen Karlsfeld am 15. Juli mulmig im Bauch. Dagegen hilft nur eines: Training! Kleiner Einschub am Rande: In diesem Blog geht es um meinen immerhin schon neun Wochen währenden… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 8: Halbmarathon, Unfall und der ganze Rest

Man kann in einem Tri-Suit auch einen Halbmarathon laufen

Ach herrje. Ich hatte mir vorgenommen, die Woche vor dem Halbmarathon etwas ruhiger anzugehen, schließlich möchte man so einen Lauf erholt, entspannt und einigermaßen bei Sinnen absolvieren. Ja, und dann kam alles – halt, den Spruch spare ich mir, aber auch ohne Gedankenleserfähigkeiten dürfte klar sein, was da stehen sollte. Nennen wir die Woche mal… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 7 – (Willens-)Krafttraining.

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Es ist schon geil, wenn man weiß, dass man seinem Körper etwas Gutes tut: Krafttraining zum Beispiel. Manchmal braucht man dafür aber ein bisschen mehr Willenskraft als sonst und muss sich dazu zwingen – beziehungsweise: die eigene Komfortzone erweitern, so sehe ich das jedenfalls. Woche 7: harder, better, faster, stronger… Naja, immerhin ein bisschen! Okay,… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 6 – wir nennen es „aktive Regeneration“.

Wir nennen es aktive Regeneration

Man kann ja nicht jede Woche Höchstleistungen erbringen, richtig? Irgendetwas hat mich zwischen Teneriffa und München auf jeden Fall frontal erwischt, so dass ein Großteil der Woche eher als aktive Regeneration zu verbuchen war und keine neuen Höchstleistungen brachte. Wobei: So ganz stimmt das nun auch wieder nicht. Vorab wieder meine kleine Warnung für diejenigen,… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 5. Teneriffa-Trainingslager – oder: Urlaub.

Trainingslager-Bräune

Das Recap für Woche fünf kommt diesmal ausnahmsweise aus dem Ausland, genauer gesagt: aus dem Trainingslager, ähh, von der Insel Teneriffa. Dass die Woche keine Auszeit vom Triathlon-Training werden würde, war schon klar. Aber ich bin höchst entzückt, dass ich bei 50% Trainingsvolumen gefühlt 200% Spaß hatte. Aber fangen wir von vorne an. Ach ja,… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 4 – Grundlagenausdauer und Leistungsdruck

Willkommen zur kleinen Aufarbeitung von Woche vier, diesmal wieder mit etwas mehr Liebe, viel zum Thema Grundlagenausdauer und warum Strava einen schon verrückt machen kann. Letzte Woche war Zeit Mangelware und der Beitrag eher wild zusammengewürfelt. Hier geht es zu Woche 2, Woche 1 und Tag 1. Nachdem ich jetzt zumindest größtenteils einen (Trainings)Plan von… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 3 – ich habe einen Plan. Manchmal zumindest.

Okay, drei Wochen sind vorüber, drei Jahre bleiben wahrscheinlich noch übrig, bis ich fit für den richtigen Ironman bin. Bis dahin habe ich viel Spaß mit Polar Flow und Strava und versuche, verletzungsfrei zu bleiben, schneller zu werden und besser zu trainieren. Deshalb geht es diesmal vorrangig um den Trainingsplan – die Gedanken zu Strava… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Woche 2 – Rennrad und Shit, es regnet!

Seit vierzehn Tagen läuft mein selbst zusammengestöpseltes Triathlon-Programm mit dem Endziel Ironman in ganz weit entfernter Zukunft. Die vergangene Woche war emotional, phänomenal und stellenweise katastrophal; beste Voraussetzungen für einen ellenlangen Eintrag mit gnadenlosen Gedankensprüngen, schauerlichen Schachtelsätzen und Rennrad-Anekdoten (sorry, keine Alliteration hier). Neuerdings bin ich auch auf Strava und freue mich über Kudos und… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Recap Triathlon-Woche 1.

Die erste Woche ist vorbei und es wird Zeit für eine kleine Rekapitulation der ersten Triathlon-Tage. Außerdem Highlights, ein Lowlight, Alkohol und Equipment-Shoppingwahn. Nachdem Tag 1 sehr verletzungslastig war, geht es heute um schönere Dinge. Versprochen. Die letzten anderthalb Wochen fühlten sich an wie ein Mix aus Trainingslager, Money Diary* (siehe unten) und Schulausflug. Für… Continue Reading


Projekt Iron(wo)man. Tag 1.

Projekt Iron(wo)man: Triathlon nach Verletzung

Die letzten 12 Monate waren mental und körperlich ziemlich anstrengend, insbesondere die häufigen Wechsel zwischen großartigen Erlebnissen und deprimierenden Rückschlägen. Alles begann mit dem Polar V800 + H7, die mir S. empfohlen hatte, damit ich mein Training zielgerichteter umgestalten könnte. Und so begab es sich, dass es seit dem 14. Februar 2017 (kein schlechter Scherz)… Continue Reading


Bitte keine Pina Colada – oder: digitale Starthilfen für die Liebe

Wie jedes Jahr habe ich auch dieses Mal meinen guten Vorsatz auf den 1. Dezember vorverlegt – aus dem alleinigen Grund, weil ich im Dezember ohnehin schon immer zu viel zu tun habe und es eine meiner unnützlicheren Charakterzüge ist, mir genau dann in solchen Stressphasen noch etwas on top aufzuhalsen. Vielleicht ist das auch… Continue Reading



Ich laufe wie ein Fahrrad.

Darf ich vorstellen? Das sind Hyperion, Launch, Ghost und Ravenna, meine treuen Laufbegleiter. Gefunden habe ich sie, nachdem ich mir mit einem Paar Asics-Stabilschuhen und zu wenig Dehnen die linke Wade ruiniert hatte (Schienbeinkantensyndrom vorne, Muskelfaseranriss hinten – dreieinhalb Wochen Laufpause und kein Halbmarathon am 25.6., auf den ich seit Ende Februar mit dem Polar… Continue Reading


Körperwahrnehmung, körperliche Wahrnehmung und die Macht der Welt über den Körper

Unter all den Übersetzungsaufträgen, die an mich herangetragen werden oder die ich ergattere, sind mir offen gestanden die wissenschaftlichen Übersetzungen die liebsten. Erstens, weil ich die verschwurbelten und komplexen Sätze jeglicher Façon liebe (haben Sie schon einmal einen von einem Niederländer und einer Aserbaidschanerin verfassten englischen Text auf Deutsch übersetzt? Können Sie sich vorstellen, wie… Continue Reading


Ikigai, oder: ein Venn-Diagramm für den Sinn des Lebens (Teil 2)

Ein paar Tage nachdem ich den ersten Teil dieses Beitrags veröffentlicht und die Visitors per Google Analytics gestalkt hatte, hätte ich beinahe zum wiederholten Mal eine Domain für ein völlig unwirtschaftliches Projekt reserviert und eine Homepage dazu erstellt, die nach liebevoller Aufbauarbeit im digitalen Nirwana gelandet wäre. Es wäre ein Sammelbecken für die echten Suchbewegungen… Continue Reading


Beziehungen und das „Push and Pull“-Paradox

Nichts ist so kompliziert wie zwischenmenschliche Beziehungen. Komplex können auch andere Dinge sein – Prozesse, Organisationen, Dynamiken –, diese sind aber in den meisten Fällen nicht kompliziert. Sie sind erlernbar und verstehbar; wer das jeweils zugrundeliegende System einmal begriffen hat, der kann seine Eigenschaften und die ihm inhärenten Abläufe analog auf andere Entitäten übertragen. Das… Continue Reading


Fahrradpoesie

Wecker auf fünf Uhr vorgestellt, Kaffee vorgekocht, Rucksack vorgepackt – Sonnenbrille, Ersatzschlauch, Multiwerkzeug, Wasser, Schlüssel, Taschentuch, Pfefferminz. Vierzehn Tage Fahrrad und ein Dutzend Gegenstände mehr noch dazu; Hose, Jacke, Strümpfe, ein neues Fach in der Kommode, daneben die leeren Kartons von Licht und Pedalen; geisterhafte Platzhalter für das große Ganze, das im Keller steht. Schuhe… Continue Reading


Ikigai, oder: ein Venn-Diagramm für den Sinn des Lebens (Teil 1)

Alle paar Tage (und insbesondere, wenn ich eigentlich tausend andere Sachen erledigen müsste) denke über den Sinn des Lebens nach, beziehungsweise denjenigen meines Lebens. Der Sinn eines Lebens an sich lässt sich wunderbar unter Bezugnahme auf die persönliche Lieblings-Wissenschaft erklären (Biologie, Philosophie…); der persönliche Sinn entbehrt hingegen jeglichen Wissenschaftsbezugs und es ist ein Wunder, wenn… Continue Reading



Postjournalismus, oder ein Plädoyer gegen den konstruktiven Journalismus

Vorhin habe ich diesen Artikel auf Meedia gelesen: Constructive Journalism – ist der Hype um den Weltverbesserer-Journalismus schon wieder vorbei? Während der Lektüre musste ich mehrmals stirnrunzelnd innehalten: Anscheinend ist dieser Hype komplett an mir vorbeigegangen; und das, obwohl ich jeden Tag mehrere Newsletter von Onlinenachrichtenmedien lese und von Medien, die über die Medienbranche schreiben…. Continue Reading



„Und das Internet feiert.“

Was haben repräsentative Umfragen und Onlinemedien gemeinsam? Sie ziehen Rückschlüsse von einer kleinen Anzahl Befragter oder Postender auf eine weitaus größere Anzahl, zum Beispiel auf die Bevölkerung eines Staates („50% der Deutschen…“) oder auf „das Internet“ bzw. „das Social Web“ – jüngste Beispiele dazu sind das Hashtag #SchulzFacts (#SchulzFacts: Wie das Social Web mit fiktiven… Continue Reading


Contenance ist die neue Achtsamkeit

Am 11. Januar forderte die Süddeutsche Zeitung die Rückkehr des Gentleman, der „gelassene Distanz zum Weltirrsinn“ wahren soll – allerdings mit einem Upgrade vom analogen Schwarzweißfilm ins digitale Zeitalter, denn: „gerade im Netz sind kontrollierte Menschen gefragt“. Ich gehe damit d’accord und plädiere gleichzeitig für ein Update des Begriffs Gentleman um Gentlewoman und um Gentleperson…. Continue Reading


Außeralltägliche Alltagsausnahmezustände

Es gibt wohl Ereignisse im Leben, die einem einfach einmal passieren müssen. Ob man ihr Eintreten nun statistisch belegen möchte, sie aufs Karma schiebt oder schlichtweg als Murphy’s Law abtut, ist wohl Geschmackssache. Oder alle drei, die einem mit vereinten Kräften den Tag schwer machen möchten. Überraschen würde es mich nicht, schockieren, schon gleich dreimal nicht. Vielmehr… Continue Reading


Buchveröffentlichung: Die Löwen-Liga. Fit für die Karriere

Weihnachten ist zwar schon vorbei, aber die Saison zum Umtauschen ungeliebter Geschenke und zum EInlösen eingetrudelter Gutscheine hat gerade erst begonnen. Noch sind Geist und Fleisch zudem willig und willensstark genug, um die Vorsätze 2017 umzusetzen. Gute Gründe also, um sich für 17,99 ein sagenhafte 409 Seiten starkes Sachbuch mit 47 selbst gezeichneten Illustrationen zum… Continue Reading


Nichts als die Wahrheit. Nichts ist die Wahrheit.

Ich habe beruflich fast täglich mit Hasskommentaren, Fake-News, Propaganda, Meinungsmache, reißerischen Headlines zu tun. Auch wissenschaftlich gesehen interessiert mich der soziale Kontext, in dem und für den Medienerzeugnisse produziert werden. Im privaten Bereich vermeide ich es allerdings, soweit möglich, mich auch noch auf einer persönlichen Ebene mit diesen Themen zu beschäftigen. Denn solange niemand den… Continue Reading


Warum Übersetzungsfehler gefährlich sein können

Ich arbeite gerade am Syllabus für den Grundkurs Academic English for Social Scientists, den ich ab kommender Woche an der Universität Augsburg halten darf. In der letzten Session vor Semesterende möchte ich die Studierenden auf eine Thematik aufmerksam machen, die nach meinem bisherigen Erkenntnisstand in der Soziologie momentan nicht diskutiert wird: die Problematik der Übersetzung… Continue Reading


Haltet die Klappe! … Liebe Single-Frauen 29+

Vorab sei gesagt: Ich gehöre selbst zu dieser Spezies. Deshalb habe ich mir die Freiheit genommen, meinen Kolleginnen in der Überschrift unwirsch über den Mund zu fahren. Der Grund für meinen Beitrag ist eine gefühlte Häufung von Artikeln, die von Single-Frauen 29+ auf diversen Portalen für Frauen veröffentlicht werden. Der konkrete Anlass ist dieser Post… Continue Reading




Eine Internetzeitreise, Teil 2

Diese Internetzeitreise beginnt hier mit der Wiederentdeckung meines seit 2007 geführten tumblelogs und der sukzessiven Löschung aller 1.146 Posts. 2007 studierte ich an der Universität Passau, das Fach hieß „Medien und Kommunikation“, der Abschluss Bachelor of Arts. Wir MuKler und wir BAler waren eine neue Spezies an der Universität, die für ihre KuWis (Kulturwirte), ihre… Continue Reading


Eine Internetzeitreise, Teil 1

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Meine Online-Geschichte beginnt im Jahr 2000. Davor besaß ich einen PC mit Windows 3.1, auf dem ich Commander Keen oder Solitär spielte und in Paint erste Pixelkunstwerke zusammenklickte. Ins Internet gelangte ich zu dieser Zeit nur über Freundinnen und alles drehte sich um drei zentrale Anlaufstellen: Web.de, Chat4free und Beepworld. Im Jahr 2000 jedoch änderte… Continue Reading


Notizen aus einem Bewerbungsverfahren

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In den letzten Wochen habe ich S. bei seinen Bewerbungen um eine Stelle unterstützt. S. interessiert sich insbesondere für digitale Transformation im Strategiebereich. Mein kleiner Beitrag bestand darin, Anschreiben und Lebenslauf von S. sowie in drei Fällen auch Arbeitsproben zu lektorieren und mit ihm zu erörtern, was beide Parteien — potenzieller Arbeitgeber und Arbeitnehmer — voneinander erwarten. S. ist… Continue Reading


Ohne Untertitel

Sinnloserweise existiert da online noch eine weitere Website, die ich bis einschließlich April 2015 mit hauptsächlich englischen, teilweise deutschen Texten befüllt habe. Ich würde sie gerne erstens dringen auch auf dieses CyberChimps-WordPress-Theme umstellen und zweitens inhaltlich auf Soziologie umpolen. Nachdem in absehbarer Zeit dafür allerdings keine Zeit sein wird, begnüge ich mich damit, die einzelnen… Continue Reading


Hört auf zu stänkern. Geht wählen. Haltet euch von der AfD fern.

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Dieses Blog ist keine Plattform für politische Diskussionen. Aber da ich beruflich viel mit Medienkommunikation zu tun habe, fühle ich mich als mündige Bürgerin dazu verpflichtet, Stellung zu nehmen. Ich möchte meine Meinung zur aktuellen Kommunikation in digitalen Medien äußern und ausdrücklich davor warnen, am 13. März und an allen Folgeterminen bis zur Bundestagswahl 2017… Continue Reading




TEDxTUM: Fünf Fragen, die das Gehirn ver-ent-wirren

Kennen Sie die TED-Konferenzen? TED steht für „Technology, Entertainment, Design“ und es geht im Wesentlichen darum, dass auf den Events in maximal 20 Minuten dauernden Vorträgen Ideen vorgestellt werden, die es wert sind, Gehör zu finden und verbreitet zu werden („Ideas Worth Spreading“). Da die Tickets sehr teuer und die Konferenzen rar gesät sind, hat… Continue Reading


Buchrezensionen: UTB

Auch für UTB (Der Klügere liest rot) durfte ich vergangenes Jahr zwei Titel und dieses Jahr ebenfalls zwei Titel testlesen, die insbesondere für meine Doktorarbeit („Gesellschaft hacken?“) sehr relevant sind. Ein UTB-Titel war auch das erste Buch, das ich mir damals 2004 zu Beginn meines Bachelor-Studiums kaufte (Soziologie von Hermann Korte) – und seitdem begleiten… Continue Reading


Beate Winter (2014)

Als Fotografin tauge ich nichts, meine Bilder sind bestenfalls Schnappschüsse. Umso lieber jedoch experimentiere ich mit Fotos in Photoshop herum. Ende letzten Jahres war ich bei Beate Winter zum Fotoshooting für ihre Typenagentur Winter hier in München, in der ich seitdem auch eine Sedcard besitze. Beate ist eine ganz wunderbar sympathische Frau mit wahnsinnig viel… Continue Reading


Sarah Rubensdörffer (2015) SPIEGEL WISSEN 2/2015

In der aktuellen SPIEGEL WISSEN-Ausgabe (2/2015) zum Thema Bewegung! bin ich ein Teil des Artikels Der Körper als Komplize: Ob Karate, Tanzen oder Fitness: Wer die richtige Sportart findet, tut etwas für Körper, Geist und Seele. Ich erzähle, wie ich mit Sport gesund wurde und neue Kraft schöpfte, um mein Leben komplett auf den Kopf… Continue Reading


Alles hat seine Zeit

Meistens will man alles auf einmal: Abschluss, Job, Partner(in), Urlaub, Wohnung, Freunde, spannende Unternehmungen, einen Kuss der Muse, die zündende Geschäftsidee. Ich zumindest ertappe mich immer wieder dabei, ungeduldig vieles auf einmal anzufangen und nie zu einhundert Prozent damit zufrieden zu sein, was dabei herauskommt. Wenn ich tippe, schiele ich sehnsüchtig auf meinen Skizzenblock. Wenn… Continue Reading



Interview für SPIEGEL Online UniSPIEGEL

An dieser Stelle möchte ich mich kurz als bekennende SPIEGEL- und SPON-Leserin outen. Den Newsletter bekomme ich zweimal täglich, ab und zu schließe ich diverse Mini-, Probe- und Studenten-Abos ab, die SPIEGEL-Website ist meine Startseite und erste Anlaufstelle in Prokrastinationsphasen. Es ist tatsächlich seit zehn Jahren eines meiner Ziele gewesen, einmal etwas für die SPIEGEL-Gruppe… Continue Reading


Drei Geräte und Apps, die ich wirklich nutze

Manchmal kauft man sich etwas, nur um es dann doch nicht zu benutzen. Einen Heimtrainer zum Besipiel, ein supertolles Gadget oder eine App. Manche Käufe sind von vornherein Fehlinvestitionen, bei anderen Dingen stellt sich erst im Nachhinein heraus, dass wir sie einfach nicht komfortabel in unseren Alltag integrieren können. Manchmal ist es aber auch der… Continue Reading


Der und die Business-Mode

Schuluniformen sind in Deutschland weitestgehend abgeschafft, nur bestimmte Berufe erfordern spezielle Uniformen, andere hingegen besondere Arbeits- oder Schutzkleidung. Manche Firmen stellen die Arbeitskleidung, andere schreiben alles oder gar nichts vor. Doch die Kleidung ist mehr als nur Staffage und Symbol; sie kann auch Einfluss auf die Work-Life-Balance nehmen. Der Business-Mode Manche Menschen können das: Sie… Continue Reading


Inspirational Quotes: Robert Krause Consulting

Für Robert Krause Consulting („RKC“) arbeite ich seit letztem Jahr an Texten für die Webseite samt Übersetzung, Content Marketing, Social Media, PR. Zudem beschäftige ich mich für RKC mit innovativen Marketing-Konzepten für Kunden aus den Bereichen Pharma, Medical & Healthcare, Fitness & Wellness. Unsere wöchentlichen Updates punkten bei Freunden, Partnern und potenziellen Kunden durch ausgeprägt… Continue Reading


Work in Progress, ein Platzhalter-Post

Das Leben ist an sich ein ‚Work in Progress‘, ein (Gesamt-)Werk in Arbeit. Diese Webseite, www.simone-ines.de, ist es momentan ebenso. Der Perfektionist in mir hätte lieber mit der Veröffentlichugn dieser Seite gewartet, bis wirklich alles fertig ist, sämtliche einführenden Posts geschrieben und initialen Galerien angelegt sind. Doch wenn mich das Leben eines gelehrt hat, dann… Continue Reading


Ver-Netz-Werk-En

Die Sache mit dem Netzwerk. Ob Berufseinsteiger oder Berufsveteran, die Wichtigkeit eines stabilen Netzwerkes – Networks – ist in jeder Phase der eigenen Karriere unumstritten. Doch die Tipps und Methoden zum Aufbau eines solchen gehen stark auseinander. Ein großer Unterschied dürfte darin bestehen, dass die eine Hälfte darauf schwört, dass Live-Events (Messen, Vorträge, Thementage) die… Continue Reading


Schreibe den Song deines Lebens

Das englische Idiom (Redensart) „Blow your own horn“ bedeutet wörtlich: „Blase deine eigene Trompete“, oder im übertragenen Sinne: „Rühre die Trommel für dich selbst“. Ob Trompete oder Trommel, jedes Instrument folgt einer Melodie, die wiederum einen Song ergibt, den jeder für sich selbst schreiben muss. Denn niemand kann erwarten, dass ein anderer Kontakte für ihn… Continue Reading




Ja, man darf Kreativität sagen

Wenn wir ehrlich sind, dann rangiert Kreativität zusammen mit Begriffen wie Work-Life-Balance unter den Top Ten der am meisten verwendeten, aber am wenigsten verstandenen Begriffe. Mit Kreativität verbinden wir meist abstrakte Vorstellungen und sind uns selten dessen bewusst, dass unser Alltag zum Großteil aus kreativen Handlungen besteht. Der französische Soziologe und Kulturphilosoph Michel de Certeau,… Continue Reading


Ein paar Sätze zur Übersetzung

Von Oktober 2014 bis September 2015 studierte ich an der LMU München Literarisches Übersetzen (M.A.). Zwar habe ich bereits seit 2005 verschiedene Textsorten übersetzt, doch die zugrunde liegende Theorie nur über die Umwege der Medien- und Kommunikationswissenschaften kennengelernt. Es besteht außerdem ein großer Unterschied zwischen Fachübersetzungen und literarischen Übersetzungen. Erstere haben vor Allem einen Nutzwert:… Continue Reading



Buchrezensionen: narr

Für den Narr Studienverlag durfte ich vergangenes Jahr zwei Bücher lesen und kurz rezensieren. Unter narr.de präsentieren sich die drei Verlage Gunter Narr Verlag, A. Francke Verlag und Attempto Verlag; für mich sind die Titel der narr Studienbücher-Reihe natürlich besonders interessant (weiter Informationen dazu gibt es auf der Studienbücher-Website). NB: Das Wort Rezension mag an… Continue Reading


Manuela Martin (2014), München Hauptbahnhof

Als Amateur-Fotomodell stehe ich seit 2009 ab und an vor der Kamera. Dabei interessiert es mich nicht, besonders attraktiv rüberzukommen, sondern vielmehr zu sehen, wie der jeweilige Fotograf seinen persönlichen Stil auf mich anwendet, mich dadurch verändert und zum Teil seines Werks macht. Ich hatte einige Shootings, bei denen die Künstler hinter der Linse vor… Continue Reading


Simone-Ines.de: Online und ein ‚Work in Progress‘

Am 1. April 2015 beschloss ich, ein lange gehegtes Gedankenexperiment zum Projekt umzusetzen, nämlich die Seite www.simone-ines.de. In erster Linie ist diese Seite ein so genanntes ‚Work in Progress‘; ein sich ‚in Arbeit‘, also im Prozess seiner Kreation befindendes Werk. Die ersten Menüs, Kategorien, Seiten, Posts sind angelegt, ein simples Design mit einem wunderschönen Motiv… Continue Reading